Durch Poesie und Schreiben, ein Weg der Reflexion und Wiederentdeckung des Ossariums von Custoza.
In tiefem und verwurzeltem Lauschen auf uns selbst und den Ort werden wir versuchen, das Ossarium von Custoza in seinen symbolischen und metaphorischen Dimensionen als Schwelle, Grenze, zu erleben.
Es ist also nicht nur ein Denkmal des Gedenkens und ein Reliquiar, sondern ein Durchgang durch die Zeit, eine Brücke zwischen dem, was war, und einem hier und jetzt, das von Präsenz und Bedeutung erfüllt ist.
Poesie und Schreiben werden Werkzeuge individueller und kollektiver Reflexion sein, ein Versuch, dem, was an der Schwelle wahrgenommen wird, eine Stimme zu verleihen und die Grenze als Land zu bewohnen, das verbindet.