Der Bau des Doms von Santa Maria Assunta begann 1431 auf den Fundamenten der vorhergehenden Kirche aus dem 10. Jahrhundert und wurde über 70 Jahre später, 1502, abgeschlossen. Der stilistische Unterschied zwischen der spätgotischen Fassade und dem renaissancezeitlichen Innenraum ist genau auf die lange Zeit zurückzuführen, die zwischen dem Beginn der Arbeiten und deren Vollendung vergangen ist.
Die Fassade wird durch ein wunderschönes Portal aus weißem Marmor verschönert, das traditionell Jacopo Sansovino zugeschrieben wird, der von 1529 bis 1570 als Proto - also als Hauptarchitekt - der Republik Venedig bekannt war.
Unter den wertvollsten Werken, die die Kirche beherbergt, ist eines der wichtigsten das Altargemälde, das von Paolo Veronese signiert wurde und die Verklärung Christi darstellt. An der Gegenfassade befinden sich zudem zwei Fresken, die David und Judith darstellen und Giorgione zugeschrieben werden. Auch ein großes Gemälde, das den Höhepunkt der Schlacht von Lepanto darstellt, eine einzigartige und geheimnisvolle astrologische Kapelle aus dem späten 15. Jahrhundert sowie verschiedene Werke des vicentinischen Malers Giovanni Buonconsiglio, darunter das große Fresko im Apsisbereich, das die Aufnahme der Jungfrau darstellt, stechen hervor.