Die Mühle der Teodolinda wurde, wie aus den uns vorliegenden Dokumenten hervorgeht, im Jahr 1767 erbaut.
Die rein familiäre Geschichte dieses Gebäudes entwickelt sich ausgehend vom ersten Helfer des Pfarrers, also dem Lehrling, der mit der Arbeit der Mahlerei beschäftigt war und das Werk als Erbe erhielt.
In den folgenden zweihundert Jahren wurde die Mühle von Mutter zu Tochter weitergegeben. Kriege und Krankheiten führten dazu, dass die Verwaltung des Werks von den Frauen der Familie fortgeführt wurde, und tatsächlich trägt der Name „Mühle der Teodolinda“ zu Ehren einer dieser Frauen.
Die derzeitige Eigentümerin ist eine direkte Nachfahrin und Enkelin der Müllerinnen Teodolinda, die mit Entschlossenheit die Mühle führte und hart an ihr arbeitete.
Die Tätigkeit der Mühle wurde bis in die 80er Jahre aufrechterhalten, doch nur wenige Jahre der Untätigkeit führten dazu, dass die äußeren Räder verfallen und vollständig zerstört wurden. Die Mühle wurde kürzlich restauriert und die hydraulischen Räder konnten so wiederhergestellt werden, indem sie nach dem originalgetreuen Modell rekonstruiert wurden.