Fogazzaro, der zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert lebte, ließ viele seiner Romane im vicentinischen Bergland spielen und ließ sich stark von der montanen Umgebung von Tonezza inspirieren, welcher er eines der intensivsten Kapitel seines Buches “Piccolo Mondo Moderno” von 1901 gewidmet hat.
Der Fogazzaro-Weg ist ein angenehmer naturkundlicher und kultureller Pfad, der einige der Orte aus Fogazzaros Roman nachzeichnet.
Nach der Kirche von Tonezza und kurz nachdem man an der Villa Roi (im Roman von Fogazzaro als Villino dei Faggi bezeichnet) vorbeigekommen ist, findet sich ein Pfad, der rechts abwärts in südlicher Richtung führt und Wiesen mit Buchen und Fichten durchquert.
Auf der gegenüberliegenden Seite lässt sich die Grotte des “Covile del Cinghiale” und der “Pentola degli Stregoni” erkennen, fantastische Namen, die der Dichter erschaffen hat.
Der Eingang zum Wald wird von Steintafeln umrahmt, und nachdem man am ehemaligen Chiosco del Gigante vorbeigegangen ist, geht es links weiter, um eine asphaltierte Straße zu überqueren.
An der Kapelle nimmt man den Pfad, der nach links abzweigt, der in kurzer Zeit zur Fontana dei Noci führt. Nach dem Überqueren der Straße auf der rechten Seite geht es gegenüber wieder den Pfad hinauf, bis man die Ebene von Lain erreicht.
Am Haarnadelkurve erreicht der Pfad den Gipfel eines Hangs. Betritt man den Wald, dreht man links ab, um die Lichtung zwischen den Wäldern zu erreichen und eine schöne Aussicht auf den Monte Spitz, den “Picco Astore” des Romans, zu genießen. Weiter in Richtung der Steinbrüche von Lasse gelangt man zu dem hervorstehenden Plattenstein über den Abgrund (heute durch ein Geländer geschützt). Von hier aus kann man die Panoramaansicht bewundern, die auch Fogazzaro selbst sah.