Der Naturpark Aganè liegt zwischen dem Zentrum von Monte di Malo und San Vito di Leguzzano, in der Ortschaft Vanzi, in einer hügeligen Gegend, von der aus man die darunterliegende Ebene und einen Großteil der venetischen Voralpen bewundern kann. Hier bietet die Landschaft eine Ecke voller Vegetation, mit einem Wasserbecken, um das sich ein ungepflasterter Fußweg windet.
Dank des Kiosks, des Picknickbereichs, der Organisation von Veranstaltungen, der Bildungsaktivitäten für Groß und Klein und der Schaffung neuer Dienstleistungen für Privatpersonen und Unternehmen kann jeder in Agané seine eigene Dimension im Einklang mit der Natur finden. Der Eintritt ist kostenlos.
In Agané kann man nach einem Spaziergang oder einer Radtour einen Snack genießen oder sich einen Moment der Ruhe und Erholung gönnen. Es kann auch als Basislager für Ausflüge durch die umliegenden Wälder oder als Rastplatz dienen. Dank der Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen können im Kiosk köstliche Produkte genossen werden.
Die hügelige Landschaft von Monte di Malo ist durch ein weitläufiges Netz von Wegen gekennzeichnet, die unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsgrade aufweisen. Einige dieser Wege beginnen direkt in Agané und sind sowohl zu Fuß als auch mit dem Mountainbike begehbar.
Die Wanderbegeisterten finden hier eine Fülle von Möglichkeiten, sowohl für Trekking als auch um wirklich einzigartige Erlebnisse zu genießen: nur wenige Minuten von Agané entfernt befinden sich der Park des „Buso della Rana“ und das Priaboniano-Museum, reich an seltenen prähistorischen Funden.
Die Bedeutung von Agané leitet sich von den mythologischen Figuren ab, die die protagonisten vieler Geschichten der lokalen Tradition sind: die Anguane. Diese übernatürlichen Wesen, die zwischen einem Menschen und einem Fisch stehen, erhielten je nach Dialekt ähnliche Namen. Vom Flachland bis zu den Dolomiten wurden sie Ainguane, Gane, Aquane, Adganae und mit vielen anderen Bezeichnungen genannt.
Vor dem Park, den wir heute sehen, stand auf dieser Fläche die Mine Canova, die später zur Cava Scarsi wurde, beide waren der Gewinnung von Erden und Ton gewidmet. Sobald die Aktivitäten eingestellt wurden, begann die Natur, sich diesen Ort zurückzuerobern: das große Loch im Boden, das von den Gründern hinterlassen wurde, füllte sich mit Wasser und schuf so einen kleinen See.
Dieser wurde nach und nach zu einem Treffpunkt für viele Tiere des Waldes. Nach einem Versuch, ihn in eine Deponie umzuwandeln, wurde das Gebiet 2014 endlich zum Umweltpark bestimmt.
Heute ist Agané ein bewegter Ort, genau wie die Natur. Von Saison zu Saison hat sich das Gebiet verändert und kehrt dank der Arbeit von Menschen, die sich um seine Gesundheit gekümmert haben, in seine ursprüngliche Form zurück.
Mit dem Fortgang der Zeit werden neue Aktivitäten, Dienstleistungen und Begegnungsmöglichkeiten entstehen, immer mit dem Wunsch, fröhliche und von Mutter Natur umsorgte Menschen zu sehen.
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