Der Volpere-Weg, der vom Legambiente-Verein Sernaglia aufgewertet wurde, erstreckt sich von der Lokation Passo Barca in Falzé di Piave entlang des linken Ufers des Flusses bis zur Mündung der Fontane Bianche, um dann am Fuße des Felsabhangs weiterzuführen. Die naturkundliche Besonderheit ist zweifellos die eindrucksvolle Konglomeratwand, ein Gestein, das aus heterogenen Kieseln besteht, die durch eine Matrix aus Calciumcarbonat zusammengehalten werden. Diese Art von Sediment, die durch die alten Überschwemmungen des Flusses abgelagert wurde, ist leicht von Wasser erodierbar, was natürliche Höhlen von beträchtlicher Größe geschaffen hat. Diese bieten zahlreichen Tieren, darunter Füchse, die Zuflucht, wie der Name schon andeutet.
Die Bedeutung des Standorts beruht auch auf der Anwesenheit von Siedlungen aus der mesolithischen Zeit, wie die Funde von steinzeitlichen Artefakten belegen. Das Gebiet hat seinen historischen Wert auch in jüngerer Zeit bewahrt, dank der Existenz des "Passo Barca" (Verbindungspunkt zwischen dem rechten und linken Ufer des Flusses), der bis in die 70er Jahre aktiv war, und des "Hafen der Flöße", wo der Besatzungswechsel der Floßfahrer stattfand. Entlang des Weges begegnet man mythologischen Personifikationen von Naturphänomenen: dem Matharol, dem Waldgeist, und den Anguane, weiblichen Kreaturen mit zoomorphen Eigenschaften, die mit Wasser verbunden sind.
Der Weg ist sehr einfach und auch für Familien mit Kindern geeignet, hat jedoch insgesamt eine Länge von 11 km, da er zwei verschiedene Routen verbindet. Wenn man die Länge verkürzen möchte, können die beiden Routen in zwei separaten Spaziergängen durchgeführt werden.