Die Filanda Romanin-Jacur ist ein stark symbolischer Ort. Die Geschichte der Filanda ist eine Geschichte von wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung, industriallem Fortschritt und weiblicher Emanzipation. Das Museum möchte auf originelle Weise dieses Erlebnis neu beleben, der Besucher wird zum Protagonisten eines echt Erlebnisses, indem er die Arbeit in der alten Seidenfabrik nacherlebt.
Dank innovativer multimedialer Technologien wird die Filanda „magisch“ wieder zum Leben erweckt und macht den Besucher zum Protagonisten eines echten Erlebnisses, indem er die Arbeit in der alten Seidenfabrik nacherlebt. Es handelt sich um ein Museum, das sowohl traditionell als auch innovativ ist: ‚Traditionell‘, weil es die Ausstellung von Materialien und Maschinen der Seidenproduktion und Spinnerei umfasst, und ‚innovativ‘, weil Videos und Animationen, Texte, Musik, Geräusche und Klänge eine akustische/visuelle Einbindung ermöglicht und eine umfassendere Nutzung für Menschen mit Behinderungen und Nicht-Behinderte gewährleistet, durch den Einsatz von Technologien, die in diesem Fall physische und perceptive Barrieren durchbrechen. Zudem ermöglicht eine spielerische Interaktion einen neuen Ansatz zu musealen Realitäten und fängt die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen ein.
Zusammengefasst handelt es sich um ein Museum, das „das Erlebte“ der Filanda für alle zugänglich macht, mit allen Sinnen und mit allen Technologien. Besonders ist die umweltfreundliche Gestaltung: die Einrichtung wurde vollständig aus Karton hergestellt, einem warmen, natürlichen, ökologischen Material.