Der Innenraum besteht aus einem einzigen weiten Schiff, das über den Triumphbogen in einen imposanten und prunkvollen presbyterium übergeht. Ein großer Teil der Flächen ist mit Fresken bedeckt, die zwei wichtige liturgische Themen behandeln: den Glauben und das Jüngste Gericht.
Der gesamte Zyklus, mit klaren und flachen Farben, wiederholt ein dekoratives Schema im Stil Tiepoles, zeigt jedoch eine etwas freiere, romantische Ausstrahlung in den seitlichen Szenen. Der Autor ist höchstwahrscheinlich einer der letzten Anhänger von Tiepolo, Costantino Cedini. Das wahrscheinliche Ausführungsdatum der Fresken von Cedini kann in die erste Dekade des 19. Jahrhunderts datiert werden, etwa 1807, dem Jahr, in dem der Maler die Dekoration und das Fresko der Kirche in Dolo ausführte. In der Mitte, über einem Tisch, der mit Verzierungen und Reliefs geschmückt ist, thront majestätisch der Tempel Gottes: der Tabernakel, während Engel zu beiden Seiten das Symbol der göttlichen Erscheinung tragen: die heilige Hostie der Eucharistie, die 1720 ausgeführt wurde. Am dritten Altar befindet sich ein Gemälde von Tiepolo.
Der Glockenturm ist ein typisches Beispiel für einen Bau aus dem 18. Jahrhundert mit dezent barocken Formen, elegant und harmonisch; er beginnt auf einem Sockel aus istriatischem Stein und zeigt die angenehme Struktur aus Ziegeln. Über dem Portal steht das Baujahr, 1737.