Die Basilika, die mit der Beratung von P. Francesco Zorzi erbaut wurde, wurde 1548 geweiht und 1877 zum Nationaldenkmal erklärt. Alles lädt zum Gebet ein, besonders die bemerkenswerten Kunstwerke.
Im Triumphbogen finden wir die Verkündigung, die Pomponio Amalteo zugeschrieben wird, während am ersten Altar links eine bezaubernde Geburt von Bernardino d'Asola steht. Gegenüber: können wir das Gemälde des heiligen Nikolaus bewundern, das kürzlich Gerolamo Pilotti zugeschrieben wurde, und in der Mitte der Kirche, ebenfalls links, das heilige Herz, ein kostbares Bild des Venezianers Luigi Nono; während gegenüber das schöne Gemälde des heiligen Petrus von Alcantara von Giovanni Spoldi zu sehen ist. Am Ende des linken Seitenschiffs befindet sich die Kapelle der Madonna.
Durch zwei Türen zu beiden Seiten des Altars kommt man in die Krypta: sie ist das Herz des Heiligtums, der Ort, an dem Maria erschien. Beim Wiedereintritt in die Kirche, im linken Pfeiler des Triumphbogens, befindet sich eine kleine Nische mit der Jungfrau und dem Kind: es ist das älteste Exvoto, das vom Podestà von Motta, Girolamo Venier, gestiftet wurde, der von der Madonna begnadigt wurde. Über dem Hauptaltar steht das wunderbare Altarbild des Sansovino: in der Mitte die Tür des Tabernakels mit anbetenden Engeln: oben die Verkündigung; seitlich unten: der heilige Franziskus und der heilige Antonius. Über der Haupttür das bunte Fenster der Himmelfahrt, ein Werk von Pompeo Bertini aus Mailand.
Beim Verlassen durch die rechte Seitentür gelangt man in den ersten Kreuzgang: in den Lunetten, in einer Reihe von Fresken von Bernardo Muttoni (1674), wird das Leben des heiligen Franziskus erzählt. Durch die darunterliegende Tür tritt man in den zweiten Kreuzgang ein, dessen Lunetten das Leben des heiligen Antonius von Bernardo Muttoni erzählen.