Der Dom ist dem Apostel Matthäus, dem Schutzpatron der Stadt, gewidmet.
Ein erstes Mauerwerkselement dieser Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert (1393), aber sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Das zwischen 1842 und 1870 vom Architekten Luigi De Boni erbauten Gebäude wurde am 12. September 1888 vom Bischof von Padua Giuseppe Callegari geweiht und während des Ersten Weltkriegs 1916 zerstört. Unmittelbar nach dem Konflikt wurde die Kirche neu erbaut, 1922 für den Gottesdienst eröffnet und 1926 eingeweiht.
Äußerlich im neoklassizistischen Stil mit korinthischen Säulen, hat sie eine Kreuzform mit drei Schiffen und einer zentralen Kuppel. Die Fassade und die Treppe, das Werk des Architekten Vincenzo Bonato, sind aus rotem Asiagomarmor gefertigt, der mit Lisenen, Kapitellen, Gesimsen und einem oberen Giebel bearbeitet ist. Die zentrale Statue, die den Schutzpatron S. Matteo und einen knieenden Jungen darstellt, ist das Werk des Asiaghese Pallante Pesavento; über den beiden Seitentüren befinden sich die Statuen der Seligen Giovanna Maria Bonomo und des Heiligen Antonius von Padua.
Auf der Nordseite steht der monumentale Glockenturm mit Fenstern, der vollständig aus bearbeitetem Stein besteht, mit einem Glockenturm, in dem sich 6 bronze Glocken befinden, die 1921 gegossen wurden: die größte Glocke trägt den Namen „Matìo“. Weitere zwei Glocken wurden 2015 hinzugefügt. Auch der Glockenturm wurde während des Ersten Weltkriegs zerstört, aber dann wieder aufgebaut. Auf der Südseite wurde im März 2003 der alte Sonnenstand wieder aufgestellt.
Der Hauptaltar hat einen kreisförmigen Hintergrund und es gibt zwei Altäre im Kreuzgang; in dem rechtsseitigen wurde am 16. August 1650, durch den Bischof von Padua Giorgio Cornaro, der Leichnam des Märtyrers S. Modesto übertragen; zwei weitere Altäre befinden sich in den Seitenschiffen. Am Anfang der beiden kleineren Schiffe befindet sich links das Taufbecken und rechts die Kapelle, die der Seligen Giovanna Maria Bonomo gewidmet ist (1960 eingeweiht anlässlich des dritten Jahrestags ihres Todes mit einem Altar, in dem eine 1785 datierte Urne mit dem Oberschenkelknochen der Seligen aufbewahrt wird).
Zahlreiche Kunstwerke werden im Inneren aufbewahrt. Von großem Wert sind die beiden Altartafeln „Die Heilige Jungfrau zwischen S. Matteo und S. Giovanni“, ein Werk von Francesco da Ponte il Vecchio (über dem Hauptaltar platziert), und „S. Anton Abate zwischen S. Giustina, S. Lucia und S. Rocco auf der einen Seite und S. Vito und S. Modesto auf der anderen“, ein Werk von Francesco da Ponte il Giovane (über dem Eingang zur Kapelle des Heiligsten Herzens platziert). Ebenso erwähnenswert ist eine „Via Crucis“ von Palazzi und die Orgel mit 3600 Pfeifen, die der Familie Ruffatti aus Padua zu danken ist.