Das Militärdenkmal von Schio, 1930 nach dem Entwurf des Architekten Pietro del Fabbro erbaut, hat die Form eines Kreuzganges und umschließt die alte Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit an drei Seiten. An der äußeren Seite verbindet sich das Denkmal mit einem kunstvollen Schmiedeeisentor, das von eleganten Säulen und Pfeilern getragen wird. Der Kreuzgang hat eine typische Struktur aus dem 15. Jahrhundert und erstreckt sich über 70 m auf jeder Seite, mit zwei viereckigen Propyläen an den beiden Enden, in Richtung des Eingangsportals. In der Mitte des Hauptarms öffnet sich die Kapelle der mit dem Militärverdienst ausgezeichneten sowie das bronzene Bust des Generals Pecori Giraldi, Kommandant der 1. Armee. Die Säulen sind aus rotem Asiagomarmor in verschiedenen Nuancen; die Hauptteile des Kreuzganges sind mit allegorischen Darstellungen bemalt. Im Denkmal wurden die Überreste von über 5000 gefallenen Soldaten, bekannten und unbekannten, aus dem Krieg 1915-18 gesammelt, die aus den Kriegsgräberstätten von Schio, Arzignano, Chiampo, Fusine, Malo, Montecchio Maggiore, Novale, Poleo, Posina, Rocchette, Sandrigo, Valdagno und Vicenza stammen. Zudem wurden auch gefallene Partisanen des Zweiten Weltkriegs und der Résistance hier gesammelt. Die unbekannten Gefallenen sind in den seitlichen Lunetten des Hauptarms versammelt, und auf jeder Marmortafel sind bedeutende Inschriften eingraviert. In der schönen Kirche der Hl. Dreifaltigkeit, die an das Denkmal angeschlossen ist, werden die Bürger von Schio, die für das Vaterland gefallen sind, besonders durch Inschriften und Fresken gewürdigt. Das Denkmal gehört dem Staat und unterliegt dem Allgemeinen Kommissariat für die Ehrungen der im Krieg Gefallenen.
Foto: Archiv der Gemeinde Schio.