Die Villa, die am linken Ufer der Brenta liegt, stellt ein einzigartiges und geniales Beispiel der großen venetianischen Architektur des zweiten 16. Jahrhunderts dar. Das außergewöhnliche Bauwerk, das vermutlich gegen Ende des 16. Jahrhunderts (1560-1580) datiert wird, wird dem palladianischen Architekten Francesco Zamberlan zugeschrieben und wurde vom Architekten Antonio Sardi vollendet.
Sie zeichnet sich durch eine Portikus und einen Säulengang im ionischen Stil aus, die das gesamte rechteckige Perimeter durchziehen, sodass kein Wandabschnitt je den außergewöhnlichen malerischen und chiaroscuro Effekt unterbricht. Die Villa bietet sowohl außen als auch innen Lösungen, die zwar die palladianische Erfahrung voraussetzen, aber ganz neu und originell sind, sodass das Bauwerk ein isoliertes und unwiederholbares architektonisches Ereignis bleibt. Die Villa gehörte den Morosini, den Cappello, den Battaggia, den Lampertico und den Vanzo-Mercante und ist heute im Besitz der Gemeinde und ein Rathaus.
Im ersten Stock der Barchessa Sud befindet sich die Gemeindebibliothek, deren Rückwand, vom Meister Bruno Breggion frescoed, die Geschichte des Landes in Bildern erzählt. In der ehemaligen Hausmeisterwohnung befindet sich das Tageszentrum für Senioren und es werden Konferenzen, Ausstellungen und öffentliche Treffen abgehalten.