Sinagoga
Palazzo Moroni

Notturni Padovani- Saperi e Sapori ebraici

Die politische und administrative Geschichte der Stadt wird in ihren öffentlichen Gebäuden erzählt, die mit ihren architektonischen Präsenz einen Kern von sehr unterschiedlichen Bauwerken bilden. Die mittelalterlichen Paläste des Rates und der Alten dominieren den Gemüsemarkt, während der Palazzo Moroni aus dem 16. Jahrhundert auf den Krämermarkt blickt. Der Moretti Scarpari-Flügel wurde hingegen zwischen den beiden Weltkriegen in der Via VIII febbraio errichtet und wurde Sitz der neuen Büros der Gemeinde. Ein Komplex von Gebäuden, die für alle Padovaner von Vitaler Bedeutung sind, wird in seinen wechselhaften politischen und architektonischen Ereignissen erzählt.
Es werden die Kapelle der Nodari und der Sitzungssaal besichtigt.
Die Besichtigung geht weiter mit einem geführten Spaziergang durch die alten Gassen des jüdischen Ghettos, zwischen historischen Ecken und sprechenden Steinen, sowie dem thematischen Pfad „Wissen und jüdische Aromen“. Es werden die Synagoge und das Museum der jüdischen Geschichte Padovas besucht, wodurch den Besuchern die grundlegenden jüdischen Ernährungsregeln und die im Laufe der Jahrhunderte formulierten Erklärungen nähergebracht werden. Es wird eine Gelegenheit sein, die Unterschiede zwischen den Kulturen zu schätzen und die Bedeutung der Kaschrut-Regeln zu verstehen. Der geführte Rundgang endet mit einer Kostprobe von Keksen und koscherem Wein im Museum.
Das Museum der jüdischen Geschichte in Padova befindet sich im historischen Zentrum, in dem Gebäude, das die alte deutsche Synagoge beherbergte, die 1682 als Ashkenasische Kultstätte errichtet wurde (in der Stadt bereits seit dem 14. Jahrhundert). Die Synagoge wurde 1943 von faschistischen Truppen in Brand gesteckt und das Gebäude wurde erst 1998 restauriert. Seit 1522 existierte in diesem Gebiet, das heute als „Ghetto“ bekannt ist, das alte Ghetto von Padova, in dem die jüdische Gemeinde gezwungen war zu leben, bis Napoleon den Abbau der Tore anordnete. Es war ein Gebiet von etwa 8000 m², in dem zeitweise über 800 Menschen mit einer unglaublichen Bevölkerungsdichte lebten. Kein Wunder, dass die Wohnungen in die Höhe wuchsen und die sogenannten Wohntürme noch heute sichtbar sind. Neben der deutschen Synagoge wurden dort auch die sephardische spanische und die italienische Synagoge gebaut. Heute ist die jüdische Gemeinde in Padua zahlenmäßig klein, aber definitv lebendig, und die Eröffnung dieses Museums ist ein Beweis dafür.

Das Ende der Tour ist um 20:00 Uhr.

Company
  • Consorzio di Promozione Turistica di Padova
Kontakt
Anfangszeit
  • Donnerstag: h. 17:30
Dauer
1 day

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