Entlang der Wasserstraßen der Stadt werden wir den Geschichten einer vergangenen Zeit lauschen, den Erzählungen von alten Berufen, Handwerkern, Mühlen, Geschäften und Handelsreisen, in einer kurzen, aber intensiven Reise voller Emotionen, bei der die Vergangenheit sich mit dem lebhaften Alltag und dem Kommen und Gehen junger Menschen verbindet, die das Universitätsviertel beleben.
Die Porte Contarine sind das bedeutendste hydraulische Bauwerk der Stadt und befinden sich an dem Punkt, wo der Naviglio Interno einst in den Tronco Maestro des Bacchiglione mündete, ein obligatorischer Durchgang für die Boote, die die Stadt in Richtung Venedig verließen.
Die Route verläuft entlang der venezianischen Stadtmauer, zwischen Mauern, Bastionen und Überflutungsgebieten, durchquert den Borgo Portello mit dem monumentalen Tor, dem feierlichen und eleganten Eingang zur Stadt und dem alten Flusshafen.
Dann verlässt man die ummauerte Stadt und setzt den Weg entlang der geraden Strecke des Piovego fort, einer alten Handelsstraße, die Padua mit Venedig verbindet, bis zum Ausgang des Kanals von S. Gregorio. Danach geht es weiter zur Conca di Voltabarozzo, um den Scaricatore-Kanal zu erreichen, dessen Errichtung zwischen dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert für immer die Identität und das Gesicht der alten Wasserstadt verändern wird, bis hin zum Bassanello.