Die Villa Trissino Barbaran in Castelgomberto ist ein wichtiges Zeugnis venetianischer Architektur des 18. Jahrhunderts, organisiert als Adelsresidenz, umgeben von umfangreichen Ländereien und ausgestattet mit landwirtschaftlichen Nebengebäuden.
Der Bau des ursprünglichen Kerns ist der mächtigen Familie Trissino zu verdanken. Die Villa erhielt ihr heutiges Aussehen in den frühesten Jahren des 18. Jahrhunderts, wie die Inschrift im Giebel an der Seite des Gebäudes, das die Via Villa säumt, beweist, bewahrt jedoch gotische Elemente, die auf eine vorhergehende Konstruktion hinweisen: die Öffnungen des noblen Stocks an der Rückseite und die Loggia im obersten Stockwerk der Vorderansicht sowie der Turm östlich des Gebäudes. In der aktuellen Anordnung zeigt die Villa eine Fassade zum offenen Innenhof, die an der Oberseite im Sockelbereich verläuft, verschoben vom zweiten Stock des gotischen Gebäudes. Drei Öffnungen gliedern das Erdgeschoss und den noblen Stock: die zentralen sind gewölbt, die anderen haben einen horizontalen Abschluss. Mit Bossen ist das Eingangsportal verziert, mit dem robusten, sich windenden Schlüssel, der scheint, sich um den oberen Rahmen zu winden, auf dem das aufwendige, herausragende Geländer des großen oberen Fensters aufliegt.
Neugier: Der große Saal im Erdgeschoss wurde in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen auch als Theater genutzt.
In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der gesamte Komplex von der Gemeinde Castelgomberto erworben.