Es handelt sich um eine herrschaftliche Villa aus dem 17. Jahrhundert, die 1683 erbaut und 1795 mit dem Bau der seitlichen Anbauten erweitert wurde. Sie wurde später 1866 restauriert. Der zentrale Teil des Gebäudes zeichnet sich durch ein dreieckiges Giebeldach mit einer runden Öffnung in der Mitte aus. Der untere Flügel, der von Säulen gestützt wird, diente als Abstellraum für Kutschen und Stall für die Pferde. 1911 wurde das Gebäude modernisiert und erhielt eine äußere Erscheinung im vagen Jugendstil.
Der obere Flügel hingegen diente seit den frühen 1800er Jahren als Werkstatt zur Seidenspinnerei. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Außenfassade überarbeitet und erhielt das heutige neoklassizistische Aussehen.