Das Werk wurde 1971 eingeweiht. Die Kirche ist ein halboffener Raum mit kreisförmigem Grundriss; sie hat einen Durchmesser von 50 Metern und wird von einer einzigen Betonkappe gedeckt, die innen von sich geometrisch kreuzenden Rippen-Elementen unterteilt und dekoriert ist. Dieses Dach wird von zwei ebenfalls rippierten Säulen gestützt, die sich von unten nach oben verbreitern, bis sie sich mit der Decke verbinden und in deren Gestaltung eingreifen.
Ein dritter Stützpunkt ist ein architektonisches System im Inneren des Raumes, das den Altarraum abgrenzt; dieser besteht aus drei einfachen Säulen, die durch eine kreisförmige Mauer miteinander verbunden sind; sie stützen drei parabolische Bögen, von denen eine elegante, kegelartige Kuppel emporsteigt. Der Boden ist in drei verschiedene Zonen gegliedert: eine erhöhte Zone, die den Raum umgibt und dem Ganzen Geräumigkeit verleiht; hier befinden sich auch zwei Kapellen und der Taufstein; der eigentliche Halbraum, in dem die Sitzgelegenheiten des vatikanischen Konzils als Plätze für die Gläubigen angeordnet sind; der untere Teil, der den Altarraum, den Hauptaltar und den Chor umfasst, ist von der Versammlung der Gläubigen getrennt, aber gleichzeitig mit ihr verbunden.
Helligkeit, Luftigkeit und Leichtigkeit ergeben sich aus einer Fensterreihe, die entlang der oberen Zone der Umfassungsmauer der Kirche verläuft, und aus einer Reihe rechteckiger Öffnungen, die Transparenz und Licht in die konische "Spitze" bringen.
Unter den Künstlern, die an den wesentlichen Kunstwerken der Kirche mitgearbeitet haben, sind zu erwähnen: Pino Castagna aus Garda für den Christus, der den Altarraum dominiert, Giuseppe Lombardi aus Rom für die Statue der Madonna, Tito Perlotto aus Trissino für die beiden Figuren aus gehämmertem Kupfer, Cantù aus Mailand für die Mosaiken der Kapellen und des Taufsteins, Simon Benetton aus Treviso für die geschmiedeten Eisen des Hauptaltars und der Geländer, Mario Ferrari und die Firma Rancan Remigio und Söhne aus Trissino für die großen Eingangstüren aus Schmiedeeisen, Aligi Sassu für die Via Crucis (1984).
Die Kirche ist ein Meisterwerk der zeitgenössischen Kunst und ein ständiges Ziel von italienischen und ausländischen Besuchern.