Der Mittelpunkt des Museums wird von der imposanten Hammermaschine gebildet, die aufgrund ihrer charakteristischen Form und Bewegung von den Schmieden "Eselkopf" genannt wurde.
Hergestellt aus "einfachen" Materialien: Stein, Holz, Eisen, hat sie ihre Funktionalität bewahrt und ist bis heute strukturell nahezu unverändert geblieben, ein wahres "lebendes Fossil". Eine weitere besondere Maschine ist die große Wassermühle, in der der Schmied, schwebend auf einer Werkbank, die geschmiedeten Werkzeuge glatt schleift und verfeinert.
Im Inneren der Werkstatt kann man eine Reihe von "einfachen Maschinen" beobachten - wie Bohrer, Schleifsteine, Drehbank usw. - die durch Zahnräder, Riemenscheiben und Riemen von einem internen Wasserrad in Bewegung gesetzt werden. An den Wänden sind die originalen Serien der Werkzeuge platziert, die vom letzten Schmied (vor kurzem katalogisiert) verwendet wurden, sowie Muster von Werkzeugen, die er in der Werkstatt herstellte, alles so verstaut, wie es nach Beendigung der Tätigkeit hinterlassen wurde.
In der Kohlenbütte kann man außerdem die Struktur einer Maschine zur Eisherstellung sehen, die 1933 nach der Idee von Attilio Tamiello, dem Bruder von Angelo Giusto, gebaut wurde, auch diese Maschine wird durch das interne Wasserrad betrieben.
Neben der Werkstatt befinden sich einige Räume, die für vorübergehende Ausstellungen von künstlerischem oder technischem Charakter ausgestattet sind, die, neben der Rezeption, alte Gegenstände aus dem Alltag der Tamiellos beherbergen. Durch diese Räume, die den Graben überqueren, gelangt man zum "Brolo", einem großen eingezäunten Grünbereich mit Tischen und Bänken für Picknicks, von wo aus man den Fluss des Wassers im Graben und die Wasserräder des Hammers und der Mühle beobachten kann.
Hier finden im Sommer kulturelle Abende mit Persönlichkeiten aus Kultur und Unterhaltung statt.