In Fratta befand sich die Burg, in der Carlo Altoviti, der Protagonist von Confessioni di un Italiano, seine Kindheit und Jugend verbrachte. Während archäologischer Ausgrabungen wurden zahlreiche Funde aus der Burg entdeckt, die heute im Cortino di Fratta aufbewahrt werden, das auch Sitz des Literaturmuseums zu Ehren von Ippolito Nievo und ein multifunktionales Kulturzentrum wurde.
Auf dem Burggelände wurden im Zuge der Wiederherstellungsarbeiten ein Park, ein Freilufttheater und der Garten von Mars und Flora geschaffen, der alte Baum- und Blumenarten beherbergt, die im Mittelalter im Gebiet vorhanden waren.
Die erste Nachricht über die Existenz eines befestigten Bauwerks in Fratta stammt aus dem Jahr 1186.
Der Burgenstandort, der kürzlich von der Gemeinde erworben wurde, wurde Gegenstand archäologischer Ausgrabungen und einer Umweltordnung, die von der Europäischen Gemeinschaft, der Region Venetien, der Provinz Venedig und der Gemeinde Fossalta finanziert wurde.
Die Restaurierungsarbeiten ermöglichten die Schaffung eines großen Parks, eines Freilufttheaters und eines Gartens, in dem die alten Baum- und Blumenarten des Mittelalters Platz finden. Neben den archäologischen Überresten der Burg wird ein restauriertes Haus aus dem 15. Jahrhundert, das einst Teil der Burganlagen war, bald den Sitz eines Kulturzentrums und eines Museums beherbergen. In den neuen Ausstellungsräumen können die zahlreichen Funde, die während der archäologischen Forschungen gemacht wurden, sowie die umfangreiche Sammlung von Büchern, Dokumenten und Erinnerungsstücken des Schriftstellers Ippolito Nievo, der hier seinen berühmten Roman Le Confessioni di un Italiano ansiedelte, bewundert werden.