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Legnago im Mittelalter

Via Giacomo Matteotti, 39 , Legnago - 37045

Die vergangenen Ereignisse von Legnago sind untrennbar mit dem Fluss verbunden, der durch ihn fließt: der Etsch. Tatsächlich hatte bereits im zehnten Jahrhundert eine Burg den wichtigen Flussverkehr und die damals einzige existierende Brücke in der Pianura Veronese bewacht. Die beträchtliche Menge an Waffen, die bei den archäologischen Ausgrabungen in den 1930er Jahren des 20. Jahrhunderts gefunden wurden und heute zu den schönen Sammlungen gehören, die im Fioroni-Museum aufbewahrt werden, beweisen die äußerst wichtige militärische Rolle, die die Stadt immer gespielt hat. Nachdem Legnago im 13. Jahrhundert vom Bistum Verona in die Gemeinde Verona überführt worden war, war es aufgrund der wirbelnden und plötzlichen Herrschaftsänderungen ständig in Schlachten, Belagerungen und Verwüstungen verwickelt - zuerst die Familie Scaligeri, dann die Familie Visconti und Carraresi Familie - charakterisiert die folgenden Jahrhunderte. Als die Venezianer übernahmen (1405), wurde Legnago zum Verteidigungszentrum der südlichen Grenze der Republik Venedig. In der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts war die Stadt von Mauern umgeben, die bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts zurückreichen, und von einem tiefen Wassergraben, der mit dem Wasser der Etsch gefüllt war. Die Stadt und die Mauern reichten nicht über die heutige Via Cavour, Via Roma und Via Bezzecca hinaus. Es gab drei Zugangswege in die Stadt: Galexina-Tor in Richtung San Pietro von Legnago; Ferarola-Tor in Richtung Vangadizza; Ein dritter Zugang führte direkt über die Holzbrücke auf der Etsch, die Legnago mit Porto verbindet. Die Burg stellte den Kern der Festung innerhalb der Mauern dar: Sie wurde 1475 wieder aufgebaut und von Zeitgenossen als uneinnehmbar angesehen. Es wurde auch von dicken Mauern, einem Wassergraben und vier runden Türmen an jeder Ecke verteidigt: Einer der vier Türme ist noch vorhanden und seine Masse beweist die Imposanz dieser Gebäude. Porto di Legnago hatte auch eine kleine Burg, obwohl die umliegenden Dörfer durch keine Mauer geschützt waren. Im fünfzehnten Jahrhundert war Legnago nicht nur ein militärisches Zentrum, sondern hatte auch eine bedeutende wirtschaftliche und soziale Vitalität. Manufakturen und Gewerbe blühten: Auf dem Platz vor dem Schloss (heute bekannt als Piazza della Libertà) fand wöchentlich ein großer Markt statt, und in der Umgebung der St. Martino-Kirche gab es mehrere Geschäfte und Handelshäuser des heutigen gleichnamigen Platzes. Die Wohnviertel zwischen Kirche und Schloss galten als die angesehensten der Stadt: Dort lebten die reichsten und wichtigsten Familien. Dieses Labyrinth von engen Gassen (das „Borghi“) ist bis heute der einzigartigste Teil des alten Legnago.

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