Das Cuchi-Museum ist den berühmten Vögelchen unserer Wälder gewidmet, die aus Terrakotta hergestellt und in verschiedenen Farben dekoriert sind.
Sie wurden erfunden, um den Klang der Vögel nachzuahmen, und im Laufe der Jahre haben sie unterschiedliche Bedeutungen angenommen.
Ihr sanfter Hauch repräsentiert den Lebensgeist oder dient dazu, böse Geister zu vertreiben, um den Übergang vom Leben zum Tod zu kennzeichnen, als Glücksbringer, oder als Schutzmittel, das von Landwirten gegen Schädlinge eingesetzt wird, bis sie zum Spielzeug für Kinder oder als Liebeszeichen wurden. Heute gelten sie als die lebendigsten Darstellungen künstlerischer und folkloristischer Ausdrücke.
Sie stammen aus verschiedenen Nationalitäten, darunter Lateinamerika (insbesondere Peru, Brasilien und Mexiko), Asien (Türkei, Indien, China und Japan), Europa (England, Schweden, Norwegen, Finnland, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Russland, Portugal, Spanien usw. bis hin zu Italien). Die relevantesten Regionen sind Venetien, Emilia-Romagna, Toskana, Latium, Umbrien, Abruzzen, Kampanien, Basilikata und Apulien.
Ihre Geschichte ist sehr alt, denn die ersten Zeichen stammen aus frühen Epochen wie der Steinzeit, der Bronzezeit und dem antiken Griechenland. Ihre Bedeutung wurde jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn dieses Jahrhunderts wiederentdeckt, insbesondere in den letzten zwanzig Jahren.