Die Oase San Daniele hat eine Fläche von etwa 70.000 Quadratmetern und befindet sich in einem größeren geschützten Gebiet.
Im oberen Teil der Oase gibt es eine große Wiese neben einem Picknickbereich. Hier windet sich ein sinnlicher geologischer Weg, der barfuß begangen werden kann und aus dreißig Bereichen besteht, in denen Materialien unterschiedlicher Natur und Herkunft wechseln: Marmorblöcke aus dem Massiv des Grappa, Kies unterschiedlicher Korngrößen aus dem Brenta, dem Lastego, dem Piave, dem Muson, typische Tonerde der Oase oder der Hügel von Possagno. All dies wird von Grasflächen oder jedenfalls weichem Boden abwechselnd begleitet, um angenehme Empfindungen beim Gehen zu erzeugen.
Es gibt auch einen Flachlandwald, in dem wir Exemplare der wichtigsten einheimischen Bäume und Sträucher wie die Weißbuche und die Hasel bewundern können. Im unteren Bereich hingegen erlaubt uns ein langer Holzsteg, das Feuchtgebiet mit einer großen Kolonie des Breitblättrigen Schilfs, dem "breitblättrigen" Schilf und dem selteneren "schmalblättrigen" Schilf zu besuchen.
Doch die Oase ist auch wichtig wegen ihrer Fauna, wie den Wasservögeln und Raubvögeln. Auch die Anwesenheit von Säugetieren wie dem Reh oder dem Fuchs fehlt nicht. Heute wird die Oase, die als Gebiet mit dem Ziel des Schutzes und der Umweltbildung gekennzeichnet ist, von der Vereinigung "Oasi San Daniele" verwaltet, die ihre Potenziale durch Aktionen der naturkundlichen Forschung, Vogelbeobachtung, Naturfotografie, Führungen für Kinder und Erwachsene pflegt.