Die Lessinia zeichnet sich durch die natürliche und landschaftliche Pracht ihrer Orte, die Architektur, die Volkstraditionen und die Legenden aus, aber nicht nur das. Besonderheiten sind auch die zahlreichen hohen, jahrhundertealten Bäume. Einer von ihnen befindet sich auf dem Platz von San Francesco di Roverè Veronese, früher bekannt als San Francesco al Teggio (oder Teglio), gerade wegen des großen Lindenbaums, der von den Cimbern als heilig angesehen wurde, neben der Pfarrkirche, die später durch eine jahrhundertealte Buche ersetzt wurde, die heute tot ist.
Die kleine Fraktion San Francesco mit ihrem schönen Platz und den nahegelegenen Wohngebieten befindet sich auf einer Höhe von 1101 Metern über dem Meeresspiegel und ist leicht von Verona aus zu erreichen, entlang der Straße nach Velo Veronese, über die Straße von Roverè oder von Bosco Chiesanuova.
Die der heiligen Franziskus, Rocco und Bellino gewidmete Kirche, die sich direkt auf dem Platz befindet, wurde 1639 von den Bewohnern der Gegend als Kapelle der Pfarrgemeinde Roverè erbaut. Die jetzige wurde 1883 auf dem Vorgängerbau errichtet, ist dem heiligen Franziskus von Assisi gewidmet und wurde 1945 geweiht. Der Glockenturm, erbaut von Mario Corradi, wurde 1895 hinzugefügt.
Äußerlich zeichnet sich das Gebäude durch eine zur Südseite gerichtete Giebelfassade und einen Glockenturm an der Westseite der Kirche aus. Das Innere präsentiert sich mit einem rechteckigen Grundriss, mit dem Hauptaltar und drei Seitenaltären. Der zweite rechts besitzt ein Gemälde mit der Madonna, dem Kind, dem heiligen Antonius und dem heiligen Valentin, datiert 1677. Alle Altäre sind mit wertvollen Marmorarten aus den umliegenden Gebieten dekoriert. Das über dem Hauptaltar platzierte Gemälde, das die Madonna zwischen den Heiligen Rocco, Bellino und Georg darstellt, stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Das Gebäude ist im Bereich des Schiffs mit einem Tonnengewölbe versehen, das durch glatte Querkappen unterteilt wird, während der Boden aus Platten des Lessinia-Stein besteht.
Obwohl das Dorf aus überwiegend renovierten Strukturen besteht, bewahrt es dennoch eine alte und ursprüngliche Aura.
In unmittelbarer Nähe befinden sich Sehenswürdigkeiten wie das Tal der Sphinxen, der Covolo oder das Museum von Camposilvano.