Die Pfarrkirche Santa Maria Assunta, ursprünglich vor dem Jahr 1000 erbaut, spielte eine zentrale Rolle im religiösen Leben der damaligen Zeit. Im 13. Jahrhundert hatte die Pfarrei viele Kirchen der Umgebung unter ihrer Aufsicht.
Auf den Fundamenten der alten Pfarrei wurden in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in Übereinstimmung mit der ländlichen Gemeinde der Glockenturm und die dreischiffige Pfarrkirche erbaut, die 1488 geweiht wurde.
Das Gebäude wurde zwischen 1866 und 1868 im neugotischen Stil als einschiffige Kirche komplett neu errichtet, während zwischen 1892 und 1907 ein neuer, schlanker Glockenturm mit einer Höhe von 77 Metern hinzugefügt wurde. 1926 wurde der Hauptaltar errichtet und die Kirche der Assunta geweiht.
Im Inneren befinden sich zwei Gemälde, die Alessandro Maganza zugeschrieben werden: die Krönung der Madonna und die Himmelfahrt Jesu Christi und der Heiligen, die beide in die frühe Barockzeit datiert werden können.
Aus dem späten 17. Jahrhundert stammt eine skulpturale Darstellung in bemaltem Stein, die Hl. Johannes Nepomuk, einen böhmischen Priester aus dem 14. Jahrhundert, darstellt, der auf Geheiß von König Wenzel IV. in der Moldau ertrank.
Der Altar der Madonna von Loreto ist mit einer geschnitzten und vergoldeten Holzskulptur geschmückt, die die Jungfrau mit dem Kind auf dem Dach eines Hauses darstellt und auf die Legende anspielt, dass das Haus von Maria von Engeln nach Italien transportiert worden sein soll.