Laut zuverlässigen historischen Quellen sind die ersten Aufzeichnungen der Kirche St. Stephan aus dem Jahr 1262.
Die Kirche beherbergt die Reliquien des seligen Forziano von Straßburg, die am Altar des hl. Antonius aufbewahrt werden. Der Selige starb, während er sich am Castel Manduca (der Straße, die den Platz Forziana mit der Straße des Engels verbindet) aufhielt und wurde folglich an diesen Orten beigesetzt.
Die marmorene Gedenktafel, die am selben Altar angebracht ist, sowie die Bleitafel, die am Leib des Seligen gefunden wurde, stammen aus dem Jahr 1382, dem Jahr der Auffindung des Körpers.
Das Todesdatum hingegen soll auf 1372 datiert sein. Die primitive Kirche wurde abgerissen, in der heutigen Form neu erbaut und 1746 von Kardinal Rezzonico, Bischof von Padua, der später den Papstthron unter dem Namen Clemens XIII. bestieg, geweiht.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden Arbeiten an der Fassade, der Dachverkleidung und dem Chor ausgeführt.
Der Campanile, im neoklassizistischen Stil, wurde wie die Kirche zwischen 1824 und 1829 nach den Plänen des venezianischen Architekten Antonio Diedo erbaut.
Die letzte Restaurierung stammt aus den späten 80er Jahren. Im Inneren der Pfarrei wird eine Bleitafel aufbewahrt, die an den Überresten des seligen Forziano gefunden wurde.