Das Tor San Giorgio erscheint sofort als eine Festung. Dies wird durch die Anordnung von drei großen Bögen gleicher Größe, die lineare Einfachheit der Architektur, die Schlichtheit der Außenfassade, deren einziger Schmuck die Wappen der nachfolgenden Kommissare sind, suggeriert.
Es gibt auch spezielle Räume für die Militärwache und den Zoll sowie eine Terrasse, auf der eine Position für das Gewehrfeuer eingerichtet war, und eine bombensichere Abdeckung.
Das Tor erfüllt den Wunsch des Doge Andrea Gritti (1525-1526), militärische Strenge mit ästhetischem Bedarf zu verbinden, was sich in der Verkleidung des Bauwerks mit wertvollen Materialien ausdrückt, die den Reichtum, die Stärke und den Adel des Staates verkörpern.
Es bleibt unvollständig bis 1835, als im Zuge der Neugestaltung einer neuen Innenansicht Arbeiten durchgeführt werden, die 1840 unter der österreichischen Herrschaft abgeschlossen werden.
Kürzliche Restaurierungen haben den antiken Glanz des Tores ans Licht gebracht.