Über diese Kirche gibt es Nachrichten aus dem Jahr 1383 und sie ist somit ein religiöses Gebäude aus der Zeit der Skaligerherrschaft (1311-1387). Der Bau fand an einem Ort statt, wo möglicherweise ein Hospiz für Pilger stand.
Ursprünglich hatte die Kirche eine bescheidene Struktur und seit 1440 belegen Dokumente die Existenz eines kleinen Franziskanerklosters, das an die Kirche angrenzt. Die Mönche blieben dort bis 1656, als das Kloster wegen Armut und fehlender Einkünfte aufgehoben wurde. Im 17. Jahrhundert kamen die Kirche und das Kloster unter die Leitung der Bruderschaft des Karmel.
Von 1730 bis 1740 wurde die Kirche umgebaut und erweitert, wie die Inschrift an der Fassade belegt, und sie nahm die jetzlichen Ausmaße an. Danach und bis zur Erhebung zur Pfarrkirche (1930) war sie eine „Hilfskirche“, die von der Pfarrkirche Santa Maria abhängte.
Der Glockenturm erinnert in seiner Struktur an die Form eines Turms, mit einem Glockenhaus, das mit spitzbogigen Zwillingsfenstern ausgestattet ist und mit einer konischen Spitze abgeschlossen ist, die von erheblichem architektonischen Interesse ist.