Dauer: 2 Stunden und 20 Minuten (ungefähr)
Länge: 8,3 Kilometer
Schwierigkeit: schwierig
Sehenswürdigkeiten der Route: Hypogäum von Santa Maria in Stelle | Contrada Maroni | Kapelle von San Vincenzo | Contrada Monte Cucco | Kapelle aus dem 17. Jahrhundert | Kloster von Sezano | Dorf "Il Ghetto"
Nur wenige Kilometer vom historischen Zentrum von Verona entfernt gibt es einen Ort, an dem man ein unvergessliches Erlebnis machen kann...
Wir sprechen von der Gemeinde Santa Maria in Stelle, die leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zu erreichen ist. Sobald man das Ziel erreicht hat, kann man von der Piazza di Santa Maria in Stelle den Bergrücken des Monte Cucco erklimmen und dabei einen atemberaubenden Ausblick genießen.
Ein Spaziergang, der am Hypogäum von Santa Maria in Stelle beginnt und endet, einem emblematischen Ort des Valpantena, der allgemein als "Pantheon" bekannt ist. Es handelt sich um eine wertvolle archäologische Stätte aus der frühchristlichen Zeit, ein einzigartiger Ort des Kults, der aufgrund seines hohen historischen, künstlerischen und kulturellen Werts touristische Anziehungskraft besitzt. Das Hypogäum, vom griechischen ὑπό «unter» und γῆ «Erde», verdankt seinen Namen seiner Form: Der Ort präsentiert sich tatsächlich als ein unterirdisches Ambiente, das sich unter der Kirche der Pfarrei Santa Maria Assunta erstreckt.
Nach dem Besuch dieses faszinierenden Ortes kann man die Route "Der Monte Cucco" einschlagen, die duch landwirtschaftlich genutzte Flächen und Wälder von Ebereschen und Hainbuchen führt.
Nach einem langen anfänglichen Aufstieg, der stellenweise unebene Abschnitte hat, erreicht man die Kapelle von S. Vincenzo, die dem Wundertäter San Vincenzo Ferreri gewidmet und 1899 errichtet wurde, an der Spitze des Hügels des Monte Cucco gelegen. Von hier aus kann man die malerische Aussicht auf das Valpantena und die Lessinischen Berge mit der Gruppe des Monte Baldo bewundern.
Auf den Aufstieg folgt ein kurzes Auf und Ab entlang des Bergrückens und anschließend ein malerischer Abstieg zwischen wunderschönen Olivenhainen und Weinbergen, der die östliche Seite oberhalb des Wohngebiets von Sezano berührt. Nachdem man das Tal in Cellore erreicht hat, folgt ein kurzer Aufstieg, um das antike Kloster der Olivetaner von Sezano aus dem 9. Jahrhundert zu erreichen. Ein Ort des Friedens, der ein antikes Priorat ist, das im 16. Jahrhundert erbaut wurde, wo die Olivetaner Mönche von Gebet und Arbeit lebten und wo die Zeit langsam vergeht und die Ruhe herrscht.
Der Weg führt weiter in Richtung Santa Maria in Stelle, doch bevor man zum Ausgangspunkt gelangt, kann man das Dorf bewundern, das "Il Ghetto" genannt wird, wegen seiner bunten Häuser und gepflasterten Straßen sowie die Waschstellen, die 1837 aus Prun- und Veroneser Rotmarmor gefertigt wurden und noch zu den wenigen in der Provinz gehörende, die in Gebrauch sind.
Es wird daran erinnert, dass das Hypogäum von Santa Maria in Stelle nur nach vorheriger Reservierung besichtigt werden kann, indem man eine E-Mail an info@ipogeostelle.it sendet. Für weitere Informationen über die Besuchsmodalitäten (Tage, Schichten, maximale Besucherzahl und Kosten) konsultieren Sie die offizielle Website www.ipogeostelle.it.
Sie können das Informationsmaterial für Ihren Besuch im Touristenbüro IAT Verona finden.