Die Madonna dell’Olmo, ein altes verehrtes Bild, das im Inneren des Heiligtums aufbewahrt wird, hat ihren Ursprung in dem wunderbaren Ereignis der Erscheinung der Maria vor drei Hirtenmädchen, welches im Frühling 1530 stattfand. Der marianische Schrein wird derzeit von den Kapuzinermönchen betreut.
Die Fassade der Kirche, die 1910 nach den Plänen des Architekten Carlo Pasinati neu gestaltet wurde, harmoniert gut mit dem Ziegelturm. Im Inneren befinden sich viele Kunstwerke, darunter ein Fresko, das 1863 von Rocco Pittaco gemalt wurde. Erwähnenswert sind auch die Gemälde der Unbefleckten Empfängnis und der Besuchung, Werke von Giulio Carpioni (1613-1679), und in der Kapelle der Erscheinungen, auf der rechten Seite, die beiden Gemälde von San Gioacchino und Sant’Anna von Alessandro Maganza (1566-1630).
Das große Mosaik des Presbyteriums ist ein Werk von 1954 von Angelo Gatto. Zum Heiligtum gehört das Kloster der Mönche, das 1610 mit dem schönen Kreuzgang erbaut wurde, der eine Sonnenuhr aus dem 18. Jahrhundert enthält und in dessen Mitte ein antiker Brunnen steht. Das Heiligtum der Madonna dell’Olmo ist Ziel kontinuierlicher Pilgerfahrten und zieht zu den Hauptfesten Tausende von Gläubigen an.
Es stellt außerdem einen wichtigen Halt des Weges der Erscheinungen dar, der von Monte Berico (VI) bis zum Heiligtum in Montagnaga di Pinè (TN) führt.