Seit Anfang an hat sich die Familie Gorzegno mit dem Verkauf von Fotoausrüstungen und -materialien, der Entwicklung und dem Druck von Fotografien sowie der Durchführung von Fotoshootings und Filmaufnahmen im 16-mm-Format beschäftigt. Die Aufnahmen, die unter dem Namen "Gorzegno" für öffentliche Einrichtungen und private Firmen entstanden, dokumentieren die Entwicklung der Stadt und der Provinz Verona in den Jahren des "Wirtschaftswunders", von der Errichtung der Autobahnen bis zum Bau großer Industrieanlagen, wie Fiat und dem veronesischen Mondadori.
Als offizielle Fotografen der Agentur Associated Press Photos machten sie Fotos von historischen Filmen, die in der Stadt gedreht wurden, Aufnahmen der Mille Miglia von 1956 sowie Reportagen, darunter die, die die Katastrophe des Dammbruchs von Vajont im Jahr 1963 festhielten.
In der Werkstatt sind verschiedene hochwertige Ausrüstungen aus den 50er und 60er Jahren sowie Sammlungen professioneller Geräte, die von den Gorzegno-Brüdern verwendet wurden, erhalten geblieben. Besonders hervorzuheben ist ihr Fotarchiv und die fachspezifische bibliografische Sammlung. Im hinteren Teil des Fotostudios befindet sich das Labor, in dem eine historische Verglaseranlage für Silberbromidfotos sowie in der nach wie vor funktionierenden Dunkelkammer verschiedene Vergrößerer aus den 50er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu finden sind.
Kuriosität: Im Salon im Hinterzimmer kann man eine geschätzte Sammlung von Leica- und Hasselblad-Kameras bewundern, von denen die Brüder Gorzegno zu den ersten offiziellen Händlern in Italien gehörten.
Eröffnungsjahr: 1953
Foto Gorzegno
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