Die Pfarrkirche S. Margherita in Posina befindet sich im kleinen Zentrum in der Nähe des Val d'Astico. Die ersten historischen Hinweise stammen aus dem 15. Jahrhundert, aber die heutige Gestalt ist das Ergebnis einer langen Reihe von Veränderungen, die seit dem 18. Jahrhundert stattgefunden haben. Die architektonische Gestaltung der Kirche ist einheitlich mit einem quadratischen Chor, seitlichen Kapellen und einer großen achtseitigen Kapelle im Norden; bedeckt von einer großen Wölbung.
Neben der Kirche erhebt sich der Glockenturm, der in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wiederaufgebaut wurde, nachdem er durch den Krieg schwer beschädigt worden war.
Nach einer eindrucksvollen Restaurierung und Konsolidierung, die mehr als ein Jahr dauerte, hat die Pfarrkirche von Posina ihre Türen wieder für die Gläubigen geöffnet. Der Tempel des Dorfes hat seine ursprüngliche Schönheit zurückgewonnen und erregt Bewunderung und Begeisterung bei den Besuchern.
Das Gebäude hat die Probleme des Verfalls aufgrund von Bodeninfiltrationen gelöst. Eine sorgfältige Maßnahme hat tatsächlich die Sanierung der Wände und die Restaurierung der Holzarbeiten ermöglicht. Eine einzigartige Gelegenheit, um auch das Fenster der Hauptfassade wiederherzustellen und der Öffentlichkeit das alte Tauffonte zurückzugeben.
Eine Besonderheit: Diese Kirche befindet sich entlang der alten Via dei Pastori, die von der Lessinia aus die Transhumanz bis nach Asiago ermöglichte. Jedes Gotteshaus entlang dieser Straße ist bis heute der Heiligen Margareta gewidmet.
Der Vorplatz der Kirche von S. Margherita wird genutzt, um an die vielen Bürger zu erinnern, die emigriert sind. Im Zentrum dieses neu gestalteten und fußgängerfreundlichen Raumes wurde die bronzene Statue "dem Emigranten" installiert, die von Vittorio Ledra, dem Sohn von Posena-Emigranten in Brasilien im 19. Jahrhundert, gespendet wurde.
Das Denkmal soll eine Anerkennung des Dorfes für das Opfer seiner Bürger sein, die sich in den vergangenen Jahrhunderten über die Welt verstreut haben, dabei jedoch die Verbindung zu ihren Wurzeln fest hielten.