Dieses Gebäude wurde im neunzehnten Jahrhundert nach den Plänen des Architekten Antonio Caregaro Negrin erbaut.
Ein bekannter Architekt, der zu dieser Zeit sehr in Mode war, wurde 1853 von dem Adligen Fraccaroli und seiner Frau Verlato beauftragt, ein Palais zu errichten, das drei Etagen, zahlreiche Fenster, mehrere Türmchen umfassen und sich durch Eleganz und Pracht auszeichnen sollte.
Die Nachrichten und seine Geschichte enden in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, ebenso wie der Wille der ehemaligen Eigentümer, dieses Anwesen zu vollenden, das mit Sicherheit außergewöhnlich und von höchstem Wert gewesen wäre. Die Gründe, warum die Arbeiten nicht fortgeführt wurden, liegen wahrscheinlich an einem Umzug der Familie wegen der Pestepidemie, an beruflichen Aktivitäten in der Ferne oder an einer möglicherweise heiratslösenden Verbindung, verursacht durch die bevorstehende Geburt eines Kindes.
Der Palast wurde nie vollendet, und der Zustand der Verwahrlosung hat dazu geführt, dass das Gebäude in der Volksüberlieferung allgemein als „Schloss der Geister“ bezeichnet wird.
Wenn man die Fassade des Palazzino Fraccaroli betrachtet, kann man leicht einige Steinbrüstungen erkennen, die von statuarischen, teuflischen Figuren in der zentralen Fassade gestützt werden, direkt über den Bögen der drei Türen. Diese grotesken Figuren sind nichts anderes als einfache Strebepfeiler, obwohl, laut Legende, sie an bestimmten Punkten der Konstruktion platziert wurden, um negative Energien von dem Haus und seinen Bewohnern fernzuhalten.
Das Palazzino Fraccaroli ist derzeit im Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden.