Der Weg beginnt am Parkplatz des Gemeindehauses in Onigo und verläuft kurz entlang der Straße von Via Boschi, bis man auf der rechten Seite eine Abzweigung mit einem großen Schild findet, das einen Plan und technische Hinweise zum Weg selbst zeigt. Nach dem Aufstieg zum Colle della Liona konsultiert man auf dem Gipfel ein kleines aus Stein und getriebenem Kupfer gefertigtes Objekt; es ist der "Windrose", die die verschiedenen topografischen, historischen und panoramischen Punkte der gesamten Region anzeigt, vom Grappa und Cesen bis zur Treviso-Ebene.
Nachdem man vom Colle nach Norden abgestiegen ist, folgt man sofort auf der rechten Seite der kleinen Straße, die kurz zum Eremo di sant’Elena aus dem 13. Jahrhundert führt. Kurz vor dem Eremo steigt der originale Pfad sanft nach links an und erreicht die Überreste der alten und historischen Burg "Mura Bastìa". Der Weg der Schützengräben verlässt die "Mura Bastìa" und verläuft weiter nach Westen entlang des bewaldeten Grats, wobei er – durch einige natürliche Fenster hindurch – schöne Ausblicke nach Norden auf das Piave-Tal und den Monte Cesen bietet.
Wenn man konstant dem Graben folgt, an dem einige Verteidigungsstellungen sichtbar sind, erreicht man das westliche Ende des Pfades, an einer kleinen Gabel, die Serra de Ciàlt genannt wird, von wo aus man nach Süden hinabsteigen kann, bis man die Strada dei Boschi trifft; oder man kann nach Norden auf dem Abschnitt weitergehen, der besser als Sentiero dei Rònch bekannt ist. Dieser führt nach Osten bis zu einer Einschnitt der Kante. Der kurze Aufstieg, der folgt, wird durch einige Meter Drahtseil erleichtert, die zur Serra de Pizzaia führen.
Jetzt geht es nach Süden (man könnte auch den Weg der Schützengräben, der hier verläuft, zurückgehen), indem man den Abschnitt nimmt, der als Sentiero dei Bòsch bekannt ist, und diesem in östlicher Richtung auf einer Straße folgt, die von Laubbäumen umgeben ist und von wunderschönen Panoramawiesen flankiert wird, vorbei an der Kapelle von S. Martino. An der Kreuzung von Pra dell’Acqua gelangt man schließlich auf die asphaltierte Straße, die kurz zurück zum Gemeindehaus führt.