Das Zeugnis einer jahrhundertealten Geschichte der Volksfrömmigkeit, die Kirchen und Kultstätten des Valpolicella bieten eine Gelegenheit, Orte von äußerster Schönheit zu entdecken. Der Weg ist etwa 15 Kilometer lang und beginnt in Fumane wo das Heiligtum der Madonna de Le Salettesteht.
Wir gehen dann in Richtung des Ortsteils San Floriano, im Gemeindegebiet von San Pietro in Cariano, um die wertvolle romanische Pfarreiaus dem 12. Jahrhundert zu besuchen. Ihre imposante Fassade aus Tuff ist weitgehend intakt, während der Glockenturm den veronesischen Stil der Zeit aufnimmt. Im Inneren Kunstwerke wie die Holzskulptur der "Madonna in Anbetung des Kindes", das Gemälde der "Madonna des Rosenkranzes" und das Taufbecken, das aus einem einzigen Block rotem Marmor gemeißelt ist.
Unweit von San Pietro in Cariano besuchen wir die Pfarrei San Giorgio di Valpolicella. Es handelt sich um eines der interessantesten und ältesten Beispiele romanischer Architektur in der Provinz Verona. Besonders wertvoll ist ein antiker Baldaquin, der Inschriften trägt, die ihn in die Zeit der Langobarden datieren.
Aufsteigend das Marano-Tal trifft man auf das Dorf Valgatara, wo sich die feldkirche von San Marcoaus dem 13. Jahrhundert befindet. Das Gebäude hat eine schlichte Fassade aus lokalem Prunstein und einen schönen, romanisch geprägten Glockenturm. Das Innere hat Fresken aus dem 14. Jahrhundert bewahrt. Der letzte Stopp der Route ist Santa Maria Valverde in Marano di Valpolicella, in einer malerischen und panoramischen Lage.