Der Bau, der um 1560 in allen seinen Teilen fertiggestellt wurde, verdankt sich vor allem dem Willen und der Intuition von Giulio Della Torre.
Der geschlossene architektonische Grundriss erinnert an die antiken römischen Domus, da alles um das Peristyl, das wahre "Herz" des Hauses, kreist. Ein charakteristisches Merkmal der Villa ist ihr Bestreben, Architektur und Natur zu verbinden: Dafür zeugen die Monstrumkaminen, die die Säle der Villa schmücken, die Masken, die die Räume zieren und die Kraft des Feuers symbolisieren, die Grotte, die zwischen zwei Treppenläufen zum Garten führt, der Fischteich und die Brunnen mit ihren Wasserspielen.
Die Besonderheiten des Denkmals deuten auch auf die Abwicklung von prestigeträchtigen Veranstaltungen und Manifestationen hin, darunter: Hochzeiten und religiöse Feierlichkeiten, Weingeschäfte mit Verkostungen und Führungen, private Bankette, Geschäftstreffen, Kochkurse, Konzerte, Ausstellungen und kunst-kulturelle Veranstaltungen, sensorische Pfade, Modenschauen, fotografische Kulissen.