Der Panoramaweg wurde in mehrere Routen unterteilt, die durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet sind und für entspannende Spaziergänge mit gemeinsamem Start und Ziel gedacht sind. Mit ein wenig Orientierung kann man jedoch mehr als eine Route ausprobieren und auch den Weg in angrenzende Gebiete verlängern.
Alle Routen bieten eine Vielzahl von Ausblicken und wirklich schönen Panoramen. Sie schlängeln sich durch Täler und Höhen, die in das Grün der Wälder, Weinberge, Olivenhaine und Kirschbäume eingebettet sind. Zypressen und Eichen erheben sich majestätisch, die Robinien erfüllen die Luft mit Duft, und die ausgedehnte Kieferwald, die von S. Giorgio di Valpolicella hinunterführt, bietet Frische und Erholung für Läufer und Radfahrer.
Wasser ist fast ständig präsent. Quellen, Teiche und Bäche begleiten uns, zusammen mit kleinen Tieren wie Salamandern. Die Vegetation ist üppig. Viele Straucharten sind vorhanden, darunter Echter Mispel, Hopfen, Geißblatt, Weißdorn, Hundsrose, Schneeball, Hasel und andere, die jeder Jahreszeit unterschiedliche Farben verleihen.
Die Vielfalt an Blumenarten ist reichhaltig, von verschiedenen Orchideen über den Schachtelhalm bis hin zu den bescheideneren, aber bunten Flecken von Seifenkraut, Primeln, Veilchen, Blutwurz, Besen, Lunaria, Clematis und Malve… Diese Ländereien werden sorgfältig mit modernen Mitteln bearbeitet, bewahren jedoch sichtbare Spuren einer alten Bauernwelt, wie die Trockenmauern („marogne“).
FAQ
Welche Routen gibt es und welchen Schwierigkeitsgrad haben sie?
Es gibt fünf Routen, die nach verschiedenen Farben benannt sind. Der grüne Weg hat eine Länge von 4,7 km und ist von mittlerer Schwierigkeit, ebenso wie der braune Weg, der sich über 6,8 km erstreckt, aber nicht mit dem Kinderwagen befahren werden kann. Der gelbe Weg ist hingegen leicht zu befahren und ist 3,2 km lang. Der graue Weg hat eine Länge von 7,1 km, der Schwierigkeitsgrad ist mittel und die Benutzung des Kinderwagens ist verboten. Schließlich ist der blaue Weg auf seinen 4,5 km leicht begehbar. Alle Wege beginnen an der Kirche von Gargagnago und teilen sich die ersten eineinhalb Kilometer ungefähr.