Die Villa ist seit jeher das Zentrum eines ausgedehnten Agrargrundstücks, das sich an den Hängen eines Hügels am Rande von San Floriano erstreckt. Bereits im Jahr 1653 waren die Fumanelli Eigentümer verschiedener Güter in Squarano, aber die Villa dürfte aus einer späteren Epoche stammen.
Das Eigentum der Fumanelli wird durch verschiedene Wappen der adeligen Familie bekräftigt, die man bewundern kann: an der Nordfassade, in einem in die Wand eingelassenen weißen Stein, im Schlussstein des Eingangs, neben dem Oratorium und im Tor des Eingangs der Nordfassade.
Die Villa, die durch den ausgeprägten Gebrauch von Tuff gekennzeichnet ist, weist ein typisches Profil anderer Gebäude im Tal auf, mit einem dreieckigen Attikageschoss im zweiten Stock. Im Hauptgeschoss ist ein zentrales Fenster mit großen, in Grün bemalten Vorhängen dekoriert, und über den vier Türen sind vier Putten gemalt, die in Weinreben gewickelt sind.
Die Bibliothek hat leider unter den Misshandlungen der militärischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg gelitten. Im Erdgeschoss gibt es einen Salon mit einer Sequenz von Gesichtern, die frescoartig gestaltet sind, und die Küche mit einem wunderschönen Brotbackofen. Vor der Südseite erstreckt sich ein Garten, während sich im Norden der rustikale Innenhof ausdehnt. Vor einem eisernern Tor endet der Zypressenweg.