ACHTUNG!!! Die Wanderwege im Bereich der Tibetbrücke sind momentan unsicher. Der Bergrettungsdienst empfiehlt, diese bis auf Weiteres zu meiden, da der Weg unpassierbar ist und der Untergrund gefährlich, matschig und rutschig ist.
Wir weisen darauf hin, dass der Weg Nr. 5 der Tibetbrücke sowie die Wege Nr. 3 und Nr. 4 im Gebiet Valsorda sehr schwierige Wege sind, die nur für erfahrene Wanderer geeignet sind und mit größter Vorsicht und Aufmerksamkeit angegangen werden sollten (nicht für Kinder geeignet). Es ist notwendig, hohe Bergstiefel mit gut profilierten Sohlen und bequeme Kleidung zu tragen. Sie sind bei schlechtem Wetter und in den unmittelbar folgenden Tagen unbedingt zu vermeiden.
WICHTIG: Wie vom Bergrettungsdienst von Verona in Valsorda empfohlen, sind die Wege zum und rund um die Tibetbrücke als Gebirgswege zu betrachten und sollten entsprechend mit Ausrüstung, Bewusstsein und Vorbereitung begehen werden, ohne den markierten Weg jemals zu verlassen. Es wird empfohlen, ein vorsichtiges Verhalten an den Tag zu legen. Angesichts der speziellen Morphologie des Gebiets weist der Bergrettungsdienst außerdem darauf hin, dass es unerlässlich ist, die Wege zu kennen und zu geeigneten Zeiten zu starten, die der Dauer der Wanderung entsprechen.
Der Weg Nr. 5, der als "tibetischer Weg" bekannt ist, ist ein Rundweg, der von Malga Biancari (m 592 ü.d.M.) zur Ortschaft Mulino del Cao (m 308 ü.d.M.) führt und nach etwa 5,7 km zum Ausgangspunkt zurückkehrt. Nach 1,6 km muss die Tibetbrücke überquert werden, die einen spektakulären Blick auf das Val Sorda bietet; es handelt sich um eine für die Öffentlichkeit zugängliche Struktur, die jederzeit kostenlos betreten werden kann.
Um die Malga mit dem Auto oder zu Fuß zu erreichen, ist der Weg einfach: Sobald man die Fraktion San Rocco di Marano di Valpolicella hinter sich gelassen hat, sind auf der linken Seite einige Schilder zu finden, die zur Ortschaft Girotto führen. Hier gibt es neben der Malga auch einen großen Parkplatz, von wo aus man seine aufregende Wanderung durch die Schönheiten von Valpolicella und Lessinia beginnen kann.
Die Tibetbrücke, ein klassisches Ingenieurbauwerk, das an Seilen zwischen gegenüberliegenden Ufern schwebt, ist die erste ihrer Art in Venetien und zählt auch zu den Raritäten in unserem Land. Sie verbindet das Wanderwegnetz von Marano di Valpolicella mit dem von Sant'Anna d'Alfaedo. Sie hat eine maximale Höhe über dem darunterliegenden Vajo von 40 Metern und ist 52 Meter lang mit einer Breite von 70 Zentimetern. Das Geländer in einer Höhe von 120 Zentimetern ermöglicht das gleichzeitige Überqueren von zwei Personen, die sich begegnen. Dieses Bauwerk wird von vier Seilen getragen, die ihrerseits aus einer Kette von vier Stahlseilen mit einem Durchmesser von jeweils 22 Millimetern bestehen.