Das Museum wurde 1938 gegründet und wird von den Comboni Padres betreut. Ziel war und ist, die kulturelle Wirklichkeit der afrikanischen Bevölkerungen zu würdigen, bei denen die Missionare leben.
Auf Schautafeln werden historische Ereignisse Afrikas beschrieben. Eine große Sammlung von ethnographischen Objekten (vor allem Musikinstrumente, Spiele und Möbel) aus Ägypten, dem Sudan, Kongo, Togo, Burkina Faso und anderen afrikanischen Ländern, sowie eine Fachbibliothek befinden sich in diesem Museum.
Im Jahr 1996 wurde das Museum einer umfassenden Modernisierung unterzogen, zu der auch die Einführung neuer multimedialer Techniken gehörte.
Das Museum hat heute nicht nur eine ethnographische Funktion, sondern ist auch bedeutendes Zentrum für den interkulturellen Dialog, sowie für die Erziehung zur Auseinandersetzung mit Kulturen und Traditionen der Länder der südlichen Hemisphäre.
In regelmäßigen Abständen finden Ausstellungen zu verschiedenen Themen statt.