Nur in den letzten zehn Jahren wurde das hydraulische Werk Gegenstand einer spezifischen Studie und einer vollständigen grafischen Rekonstruktion.
Acquedotto Romano La Bot
Das Aquädukt, funktional verbunden mit den römischen Thermen, die es mit Wasser versorgte, erstreckte sich über einen Gesamtweg von etwa 600-700 Metern von der Wasserentnahmestelle der Quelle "Tintina" (am Nordhang des Montericco) bis zum Stadtplatz, wo das Thermengebäude platziert war. Vom Quellort bis etwa zur mittelalterlichen Tür, die „Pusterla del Colmarion“ genannt wird, wurde das Wasser durch ein System von Bleirohren geleitet, von denen einige im 19. Jahrhundert vom Gelehrten Pacifico Scomazzetto gefunden wurden. An diesem Punkt, an dem auch eine andere alte Quelle mündete, erstreckte sich das Aquädukt in einem gegrabenen Tunnel im „Montericco“ über etwa 157 Meter. Die Verteilung des Wassers zum Thermengebäude musste direkt mit Rohrleitungen erfolgen, die in der Vergangenheit wiederholt im letzten Abschnitt des hydraulischen Werks in der Nähe des heutigen Ausganges am Platz Brugnoli gefunden wurden. Der römische Tunnel (durchschnittlich 50 Zentimeter breit und zwischen 1 und 2 Meter hoch) weist mindestens vier verschiedene Beschichtungstechniken auf, die mit der unterschiedlichen geologischen Matrix des jeweils angetroffenen Bodens verbunden sind. Die ursprüngliche Wasserleitung lässt sich ins 1. Jahrhundert n. Chr. zurückdatieren. In vielleicht mittelalterlicher Zeit wurde das römische Aquädukt Teil eines komplexeren hydraulischen Systems durch den Bau eines darüberliegenden Tunnels im nördlichsten Abschnitt, der dem älteren Verlauf folgt, genannt „Cava“ oder „Cava delle Monache“ (in der Nähe des Klosters S. Luigi oder S. Pietro). Die ersten Restaurierungsarbeiten an dem Bauwerk gehen im Wesentlichen auf die Anfangsjahre des 19. Jahrhunderts zurück, aber erst 1918 wies der Architekt Léon Gurekian das Bauwerk als historisches Dokument nach und mit dem Bericht der „Kommission zum Schutz der Denkmäler und Landschaften des Asolano“ von 1922 erhielt er 1923 die Denkmalschutzauflage. Seitdem fiel die „Bot“ erneut in Vergessenheit; die „Cava“ wurde als Lager - Weinkeller genutzt und während des letzten Konflikts als Luftschutzraum.
Nur in den letzten zehn Jahren wurde das hydraulische Werk Gegenstand einer spezifischen Studie und einer vollständigen grafischen Rekonstruktion.
Nur in den letzten zehn Jahren wurde das hydraulische Werk Gegenstand einer spezifischen Studie und einer vollständigen grafischen Rekonstruktion.
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