Am linken Hang des Valle d'Alpone, in S. Giovanni Ilarione, erscheint eine Felsenwand wie ein riesiges Bienenhaus. Es handelt sich jedoch um die imposante Struktur der gespaltenen Basalte, die im oligozänen Vulkanismus entstanden sind.
Die Abkühlung und Kontraktion der Lavaflüsse, rund um und in den Kratern, führte zu den prismatischen Formen mit hexagonalem Grundriss, den schwarzen glänzenden Säulen, die eng beieinander stehen: eine außergewöhnliche Kulisse der Natur. Im mittleren Eozän, vor 45 Millionen Jahren, entstand das Korallenriff des "Horizont von S. Giovanni Ilarione".
Seine Malakofauna umfasst Dutzende neuer Arten von Mollusken, deren Klassifikation den Begriff "hilarionis" verwendet, der von Paläontologen auf der ganzen Welt übernommen wurde. Seit den frühen Jahren des 900. Jahrhunderts beschäftigte dieser besondere Steinbruch Hunderte von Menschen und war einer der wichtigsten Entwicklungswege des Landes in seinen frühen Jahren. Auf dem Gipfel des felsigen Hügels, heute stillgelegter Steinbruch; liegt der kleine Ort Castello, eine alte scaligera Festung.
Ein weiterer Ort, an dem man die gespaltenen Basalte bewundern kann, befindet sich in Panarotti (Teufelsberg).