Die Kirche der Heiligen Viktor und Corona wurde zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert erbaut. Ursprünglich eine Kapelle, die der Pfarrei St. Maria in Colognola untergeordnet war, wurde sie 1921 zur Pfarrei erhoben und zwischen 1928 und 1929 in der heutigen Form neu errichtet.
Äußerlich präsentiert sie sich mit einem Giebeldach. Der Glockenturm ist an die westliche Seite des Pfarrhauses angebaut, teilweise in dieses integriert und kommuniziert mit der Kirche über einen Vorraum.
Der Grundriss ist als ein großer rechteckiger Saal angelegt, mit vier seitlichen Kapellen, in denen die Altäre des Heiligsten Herzens und der Schmerzhaften Mutter auf der westlichen Seite und die Altäre der hl. Teresa vom Kind Jesu und der Seligen Jungfrau vom Rosenkranz auf der gegenüberliegenden Seite untergebracht sind; Der Altarraum hat einen quadratischen Grundriss, ist um drei Stufen erhöht und schließt mit einer halbrunden Apsis ab. Das Kirchenschiff ist mit einer Wölbung mit seitlichen Nageln bedeckt, die von glatten Querrippen strukturiert ist; die Wölbung des Altarraums und die Apsis sind mit Rahmen und tempera-malen verziert.
Die inneren Fassaden, verputzt und gestrichen, sind durch ionische Lisenen gegliedert, auf denen eine hohe profilierte Trabeation ruht; die Wände sind mit acht besonders wertvollen Gemälden geschmückt (Werke von Francesco Badile, Sante Creara, Anselmo Canerio, Bernardino India und Pasquale Ottino).
Der Boden des Saales ist aus Zementfliesen in einem Schachbrettmuster mit weißen und roten Feldern gestaltet; der Boden des Altarraums besteht aus Platten aus rotem Verona-Marmor und grünlich-gestreiftem Breccia.
Das Dach ist ein Walmdach mit einer tragenden Holzstruktur und einem Dach aus Ziegeln.