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Chiesa di Santa Anastasia
Duomo
Ponte Pietra
Teatro Romano
Museo Archeologico
Giardino Giusti

Via Leoncino, 61 , Verona - 37121

Unser Treffpunkt befindet sich vor der größten Kirche Veronas, Santa Anastasia.

Betreten Sie die Kirche und lassen Sie den Blick durch das elegante und kostbare Innere schweifen, welches im Stil eines „lateinischen Kreuzes“ erbaut wurde: Die drei Kirchenschiffe, ein großes Hauptschiff und zwei Seitenschiffe, sind von hohen Säulen mit rotem Marmor aus Verona unterteilt... Nun ist auch schon der Moment gekommen, in dem wir die zwei geduldigen Herrschaften kennenlernen, die bereits seit Jahrhunderten ihren Rücken unter dem Gewicht der Weihwasserbecken gekrümmt haben. Ein weiteres, wirklich wunderschönes dekoratives Element ist der Fußboden der Kirche.

Die Kirche Santa Anastasia war schon immer eine sehr wichtige und häufig besuchte Kirche. Aus diesem Grund war sie auch ein begehrter Ort für viele große Veroneser Familien, die im Inneren der Kirche ihren eigenen kleinen "Wallfahrtsort", ein mit Skulpturen und Malereien geschmücktes, monumentales Grabmal, erbauen wollten.

Wenn Sie sich umsehen, wird Ihnen auffallen, dass sich entlang der Seiten der Kirche und in den Apsiden Altäre und mehrere Kapellen mit Abbildungen wichtiger Persönlichkeiten zu sehen sind: Verharren Sie einen Moment, um die drei Wunderwerke, geeint unter dem gemeinsamen Thema eines Pferdes und seines Reiters, zu bewundern. Sie sind Teil dreier verschiedener Denkmäler.

1. Ein besonderes Fresko befindet sich auf der rechten Wand der ersten kleineren Apsis, auf der rechten Seite des Altars in der Kapelle Cavalli: Es zeigt die Heiligen Georg, Martin und Jakob, drei Mitglieder der Familie Cavalli, zusammen mit der auf einem Thron sitzenden Jungfrau Maria mit dem Jesuskind.

2. Neben diesem Fresko befindet sich noch ein weiteres: Erheben Sie Ihren Blick über den Eingang der Kapelle Pellegrini und halten Sie kurz inne, um durch das Fresko von Pisanello die Legende vom Heiligen Georg und dem Drachen miterleben zu können. Auf dem Bild macht sich der Reiter, der die Stadt befreien und die Prinzessin vor dem Drachen retten muss, bereit sein Ross zu besteigen. Währenddessen wirft er einen letzten, melancholischen und stolzen Blick auf seinen großen Gegner - das Böse - personifiziert durch das riesige, seine Opfer verspeisende Fabeltier auf der linken Seite. Versuchen Sie die gesamte Schönheit des Gemäldes zu erfassen und tauchen Sie in die Atmosphäre des „Wartens“ ein, die der Maler kreiert, indem er sehr genau die reiche und adelige Welt der mittelalterlichen Ritter beschreibt: So bringt er sie uns näher, indem er die Tiere auf akkurate Weise zeichnet, um sie möglichst echt wirken zu lassen.

3. Auf der linken Seite des Presbyteriums eröffnet sich schließlich der Blick auf einen anderen Ritter: Cortesia Serego.

Nachdem Sie diesen "höfischen Aspekt" von Santa Anastasia bewundert haben, führen wir unseren Rundgang weiter, indem wir die Kirche verlassen: Richten Sie sich nach rechts aus und laufen Sie die Via Massalongo und die Via Duomo entlang bis Sie den Duomo von Verona erreichen.

Was wir aufmerksam und mit großer Neugier betrachten wollen, sind die bildhauerischen Ausschmückungen an den Seiten. Es sind die Werke zweier Künstler, die ihre persönliche „Signatur“ in ihren Arbeiten hinterlassen haben: Der erste war Pelegrinus (der Name taucht auf einer Archivolte auf, welche im Museum des Castel Vecchio aufbewahrt ist), der auch der Architekt der Kathedrale gewesen ist. Besichtigen Sie auch das südliche Säulenportal (eine Art Baldachin aus Marmor, der die Seitentür überragt), und betrachten Sie die bizarren Gestalten, echte Tiere und auch Fabelwesen, die sich auf dem Stein zusammendrängen: Jedes hat eine genaue Bedeutung und alle zusammen sind Bestandteil der "Erzählung" des Gotteshauses.

Betrachten Sie zum Beispiel den Löwen: Der zweite Bildhauer war Nicolaus, dem wir das imposante Säulenportal, das den Haupteingang überragt, verdanken. 

Auf zwei furchterregenden Greifen fußt der große Rundbogen, der von salomonischen Säulen gestützt wird. Die Tore haben eine tiefe Bedeutung in dieser alten Kathedrale, da sie eine Veränderung bzw. einen Übergang zweier Welten symbolisieren: Die angsteinflößenden Wächter erlauben den Zutritt nur denen, die auch würdig sind. Der Eingang wird auch von zwei berühmten Beschützern bewacht: Orlando und Uliviero...können Sie sie (hinter den Säulen!) entdecken? Auf den Seiten des Portals, auf den Torpfosten, sind ebenfalls zehn stillschweigende Propheten dargestellt: Wenn Sie sich Ihnen annähern, werden Sie sich von ihren durchbohrenden Blicken beobachtet fühlen. Wollen Sie sie mit Namen ansprechen? Auf der rechten Seite befinden sich Joel, Micha, Sacharja, Haggai, Habakuk; links befinden sich Malachia, Salomon, Baruch, Jesaja und Daniel. Nun aber verabschieden wir uns von unseren "antiken" Freunden und führen unseren Weg fort...wenn Sie aber die Kathedrale von innen sehen wollen, können wir Ihnen das nicht verübeln: Sie ist nämlich reich an Gemälden und Kunstwerken, auch wenn sich ihr originales Erscheinungsbild im Laufe der Zeit verändert hat.

Möchten Sie nun einen Spaziergang im Freien machen? Dann folgen Sie uns entlang der südlichen Seite der Kirche und Sie erreichen die ruhige Piazza del Vescovado, die einst mit einem üppigen Garten geschmückt war.

Wenn Sie weitergehen und die Piazzetta Broilo überquert haben, drehen Sie sich nach links: Sie sind endlich an der Etsch angekommen! Um sie zu überqueren, benutzen Sie nun die älteste Brücke der Stadt: Ponte Pietra. Bevor Sie die Brücke überqueren, um das linke Ufer zu erkunden, raten wir Ihnen schon vorher einen Blick auf den Hügel von San Pietro zu werfen.

Hier haben sich in vorgeschichtlicher Zeit die ältesten Bewohner von Verona niedergelassen: Dieser Ort war sehr vorteilhaft, da man ihn mit Leichtigkeit verteidigen und das darunterliegende Land leicht durch eine Furt erreichen konnte.

Die Ponte Pietra ist ein guter Aussichtspunkt, um auf den Hügel von San Pietro zu blicken: Von dort, wenn Sie den Blick von unten nach oben bewegen, können Sie die verschiedenen Phasen der Geschichte Veronas von zwanzig Jahrhunderten sehen. Beginnen wir mit der römischen Epoche. Entlang des Flusses direkt vor Ihnen erheben sich noch immer fünf Arkaden, die erbaut wurden, um das Hochwasser der Etsch im Notfall einzudämmen. Etwas höher können Sie die Reste des Theaters sehen, über das wir später noch sprechen werden.

Das große Gebäude, welches Sie oberhalb des Theaters sehen, stammt aus einer nachfolgenden Epoche: Es ist das alte Kloster von San Gerolamo.

Noch etwas höher, auf der Spitze des Hügels, befindet sich eine aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts stammende Kaserne, die von den Österreichern erbaut wurde.

Um all das zu erreichen, was Sie von hier aus gesehen haben und um dessen Geheimnisse zu erfahren, überqueren Sie nun die Brücke.

Wenn Sie aber, bevor Sie weitergehen, noch einige Minuten der Ponte Pietra widmen möchten und sie in ihrer Gesamtheit betrachten wollen, wenden Sie sich nach links und nähern Sie sich der Kirche von San Giorgio.

Nahe der Brücke, auf der anderen Seite der Straße, wird Ihnen sicherlich nicht die wesentlich kleinere, aber ebenso schöne Kirche entgangen sein: Santo Stefano. Entlang der Etsch zeigt sich die Ponte Pietra hier von Ihrer "zweifarbigen" Seite – wenn Sie sie bei Sonnenuntergang, nach einem sonnigen Tag, sehen, ist der Anblick umso malerischer. Die zwei weißen Bögen aus Kalkstein stammen aus der römischen Epoche (beachten Sie das Fenster, welches sich zwischen den zwei Bögen befindet, das den Durchfluss des Wassers bei Hochwasser der Etsch ermöglicht), die anderen drei aus Ziegelstein stammen aus dem Jahre 1520 (die zwei mittleren) und die auf der Seite aus dem Ende 13. Jahrhunderts.

Nun können Sie zur Brücke zurückkehren und entlang des linken Flussufers fortschreiten. 

Nur wenige Meter trennen Sie von einem der interessantesten Bauwerke von Verona, dem Teatro Romano.

Betreten Sie das Theater für zumindest einige Minuten und vergnügen Sie sich beim Hinauf- und Hinuntersteigen der Freitreppen (Zuschauerraum), auf denen in der Römerzeit das Publikum saß. Das veronesische Theater war wunderschön und stark besucht. Auf der Bühne fanden hauptsächlich Komödien, Tragödien und Farcen statt.

Nicht weit davon entfernt, gab es ebenfalls ein deutlich kleineres Theater, vermutlich überdacht, für musikalische Aufführungen: das Odeon. Während des Sommers werden im Teatro Romano noch heute eindrucksvolle Veranstaltungen dargeboten: Es ist wahrhaftig eine spannende Erfahrung, dort zu sitzen, wo auch schon vor 2000 Jahren die Veroneser Platz genommen hatten. Schon damals waren sie begeistert von diesen Veranstaltungen, wie fast alle Bewohner des Römischen Reiches.

Bevor Sie diesen Ort verlassen, interessiert es Sie vielleicht, etwas über die Gebäude zu erfahren, die den Zuschauerraum umgeben.

Die kleine Kirche, die Sie auf Ihrer rechten Seite sehen und die den Heiligen Siro und Libera gewidmet ist, stammt aus dem 10. Jahrhundert: Das große Gebäude hinter dem Theater ist das Kloster von San Girolamo, welches wir bereits gesehen haben.

Wenn Sie noch nicht allzu müde sind, betreten Sie das Kloster: Sie können dort die Zellen, das Refektorium, die kleinen Kreuzgänge und die Kapelle besuchen sowie die ruhige und abgeschiedene Atmosphäre des Klosters genießen, in dem die Mönche lebten. Aus den kleinen Fenstern haben sie einen wunderschönen Ausblick.

Treten Sie unbedingt ein, da Sie zu alledem noch eine Überraschung erwartet! Begeben Sie sich, über die Treppen oder über den Fahrstuhl, ins Innere des Klosters. Dort werden Sie sehen, dass in den verschiedenen Räumen Mosaike, Statuen, Bronzen und Objekte verschiedenster Art ausgestellt sind: Das Kloster von San Girolamo ist nämlich der Sitz des Archäologischen Museums von Verona. Begehen Sie die Säle und beobachten Sie in aller Ruhe, was Sie persönlich am meisten interessiert...Außerdem gehen vom Museum wunderschöne Spazierwege ins Grüne ab, die erst kürzlich wiedereröffnet wurden.

Wenn Sie das Museum und das Theater verlassen haben, drehen Sie sich nach rechts, um noch einmal einige Schritte zurückzugehen: Direkt nach der Apotheke drehen Sie sich erneut nach rechts und steigen nun eine steile Treppe hinauf, die sich mitten durch schöne kleine Häuser schlängelt.

In nur wenigen Minuten erreicht man über diesen Weg das Castel San Pietro: Vom vorgelagerten Platz aus kann man den Blick auf das gesamte Stadtzentrum genießen: Besonders faszinierend ist der Blick auf die Etsch, die sich mit ihren Flussbiegungen ihren Weg durch die alten Viertel von Verona bahnt.

Nun jedoch ist der Moment gekommen, in dem wir Sie ein Stück weitergehen lassen!

Bewegen Sie sich um die alte Kaserne herum und gehen Sie in Richtung der Mauern hoch, die für Jahrhunderte die Stadt auf dieser Seite verteidigt haben. Der Weg, der an den Mauern, teilweise im Grünen, entlangführt, nennt sich San Zeno in Monte. Er eignet sich, wie sie sehen werden, hervorragend für einen kleinen Lauf und für einen entspannenden Spaziergang. Nach zehn Minuten erreichen Sie einen großen Gebäudekomplex, das Istituto don Calabria, das sich ebenfalls als ein großartiger "Balkon" mit Aussicht auf die Stadt erweist: Wir empfehlen Ihnen, dort einige Minuten innezuhalten; die Aussicht von hier ist wirklich einzigartig.

Während Sie über die Via Scala Santa heruntergehen, schlagen wir Ihnen vor, wenn Sie unten angekommen sind, einen weiteren besonderen Ort der Stadt zu entdecken: Ein "Gartenmuseum", bei dem es sich um den Giardino Giusti handelt.

Was halten Sie von der Idee, Statuen und Grabinschriften draußen im Grünen anstatt in einem Museum zu sammeln und aufzubewahren? Wir finden diese Idee genial!

Vergnügen Sie sich beim Durchqueren der Gartenpfade, verstecken Sie sich hinter den Hecken und bestaunen Sie währenddessen die verschiedenen Abschnitte und Aussichten, die sich Ihnen eröffnen. Werfen Sie auch einen Blick auf die Zypressen, die im Jahre 1946 gepflanzt wurden. Die heutigen Bäume befinden sich am gleichen Ort wie die ursprünglichen, welche jedoch während des Krieges zerstört wurden. Sie werden bemerken, dass der untere Teil des Gartens im italienischen Stil deutlich anders gestaltet ist als der obere Teil im englischen Stil. Können Sie die verschiedenen Charakteristika dieser zwei Gartenabschnitte erläutern?

Mit diesem Rätsel, welches ein aufmerksamer Beobachter wie Sie sicherlich im Detail zu lösen vermag, verabschieden wir uns von Ihnen und freuen uns auf einen weiteren Tag mit Ihnen in Verona: Inmitten von Kultur, Landschaften und Kunst, aber auch von guter Küche, lebendigen Straßen, schönen Schaufenstern und noch vielem mehr…Bis bald!

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