Es wird angenommen, dass die Villa aus den frühen fünfziger Jahren stammt, obwohl sie im Laufe der Jahrhunderte durch verschiedene Eingriffe bereichert wurde. Im Jahr 1740 werden neben dem Herrenhaus ein Garten, ein Gemüsebeet und ein "Casino" erwähnt. Sie blieb bis zur napoleonischen Epoche im Besitz der Familie Cappello. Im Jahr 1807 wurde das Anwesen vom öffentlichen Vermögen erworben und mit der Villa Pisani vereint.
In der Zwischenzeit wird sie Wohnsitz von Eugenio Beauharnais. Anschließend wurde die Villa Wohnsitz für österreichische Offiziere und Gouverneure, und das angrenzende Gebäude wurde als Kaserne genutzt. Der Wohnblock hat einen rechteckigen Grundriss und eine traditionelle Anlage mit einem durchgehenden Salon. Er erstreckt sich über drei Ebenen: ein Untergeschoss, zwei Hauptgeschosse und ein Zwischengeschoss an den Seiten der zweiten Ebene. Hinter der Villa befindet sich ein Garten mit Buchsbäumen und hochwachsenden Pflanzen. Am Ende des Anwesens steht ein Dienstgebäude mit Bogenöffnungen und großen dorischen Vorsprüngen, die die Fassaden gliedern.