Die Villa Da Porto, auch "La Favorita" genannt, stellt eine venetianische Villa im palladianischen Stil dar, die von Giovanni Battista da Porto in den Jahren 1714-1715 in Auftrag gegeben und vom Architekten Francesco Muttoni entworfen wurde.
Sie befindet sich oberhalb eines Hügels, in dominanter Lage. Die malerische Dekoration im Inneren, deren Autor unbekannt ist, wurde wahrscheinlich in den Jahren 1717-1718 angefertigt.
In den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts ging die Villa in den Besitz anderer venetianischer Familien über, darunter Balbi, Ziggiotti, Manin, um später Ende des Jahrhunderts wieder an die Da Porto zurückzufallen. Im Jahr 1947 wurde die Villa von der Pfarrei erworben und für eine Zeit als Kirche genutzt.
Die Villa wird über eine lange, malerische Alleé mit Bäumen erreicht und besteht aus drei Etagen.
Die Hauptfassade ist durch eine hohe Treppe geformt, die zum ionischen Pronaos führt, der mit einem dreieckigen Giebel endet, der von Statuen von Apollo, Minerva und Mars gekrönt wird. Die östliche Fassade hingegen besteht aus drei Öffnungen mit Masken an den Wölbungen, die von eleganten Loggien geschlossen werden.
Oben befinden sich die Statuen von Merkur, Herkules und Onfale.
Die Bauweise ist um den großen zentralen Saal mit doppelter Höhe gegliedert, wobei zwei Flügel mit kleineren Zimmern formen.
Es gibt auch zwei abgetrennte Portiken, die vom Hauptgebäude getrennt sind, mit einer serlianischen Öffnung in der Mitte.
Außerhalb der Mauer befindet sich die Kapelle des Carmine, die im Jahr 1697 erbaut wurde.