Ursprünglich befand sich die Mühle im Tal des Alpone, in der Nähe des Weilers Gaggi, und scheint bis 1967 Mahlgänge betrieben zu haben.
In den achtziger Jahren war sie das letzte noch erhaltene Exemplar unter den zahlreichen Mühlen entlang der Gewässer zwischen Vestananova und San Giovanni Ilarione.
Sie wurde an einem ähnlichen Ort wie ursprünglich wiederaufgebaut, wobei Materialien der vorherigen Mühle verwendet wurden, um sie zukünftigen Generationen sichtbar zu machen, da sie ein Fragment der lokalen Geschichte und Wirtschaft darstellt.
Sie wurde mitten in einem Birkenwald mit Tischen und Bänken platziert, was die Möglichkeit bietet, ein Picknick zu machen.
Die Mühle ist ein kleines Steingebäude mit quadratischem Grundriss und einem Einfelddach, das von Holzträgern gestützt wird.
Ein kleiner Wasserlauf, der aus einem künstlichen Teich kommt, bewegt ein großes Rad, das im Inneren der Mühle die Kraft zum Drehen der Mühlensteine überträgt. Um diese Mechanismen zu sehen, muss man ins Innere gehen.
Der Betrieb der Mühlensteine ist eindrucksvoll: enorme, runde, flache Steine (jedes wiegt bis zu 10 Quintal). Die Körner werden allmählich durch das Reiben zweier übereinanderliegender Steine zerkleinert, und durch die Kanäle (innere Rillen) kommen sie an den Seiten heraus. Durch spezielle Kanäle gelangt das Produkt in den Zylinder der Selektion, aus dem das Mehl, die Mittelsaat und die Kleie gefiltert werden.