Im Inneren der Antiken Werkstatt Radin wurde das Museum für Handwerkskunst Breganzese eingerichtet, gegründet aus der Leidenschaft von Gabriele Radin und dem Engagement der Historischen Forschungsgruppe.
Die Werkstatt, die sich auf die Eisenbearbeitung spezialisiert hat, wurde im Jahr 1923 von Antonio Radin, geschicktem und einfallsreichem Handwerker des Eisens, eröffnet.
Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts hatte die Werkstatt hauptsächlich mit einer landwirtschaftlichen Gesellschaft zu tun, indem sie alles herstellte, was für das tägliche Leben von Familien und Bauernhöfen notwendig war. In den reichhaltigen, eindrucksvollen Räumen sind Werkzeuge aller Art und Maschinen aus dem neunzehnten Jahrhundert ausgestellt. Besonders von Interesse ist das Set von Werkzeugen zur Beschlagung von Kühen und Arbeitstieren, die Messinstrumente, die in der Werkstatt verwendet wurden, sowie eine Reihe von Zimmermannswerkzeugen.
In der Werkstatt Radin haben über 150 Lehrlinge „vor Ort“ ihre Ausbildung absolviert.
Die Räumlichkeiten bewahren die charakteristische Struktur der Handwerksbetriebe, die zwischen den 1920er Jahren und der Nachkriegszeit aktiv waren.
Beim Betreten der Räume atmet man die Luft vergangener Zeiten. Epochen, in denen die Geschicklichkeit des Menschen über die Technologie triumphierte und das handwerkliche Geschick die Mängel an Ausstattungen kompensierte.
Die Leidenschaft von Gabriele Radin hat einem Ort neues Leben eingehaucht, der reich an Erinnerung ist und in der Lage ist, den jungen Generationen ein eindrucksvolles Zeugnis von Zeiten zu bieten, die durch Vernachlässigung drohen, ausgelöscht zu werden.
Neben der reichen Sammlung, die von der Familie Radin zur Verfügung gestellt wird, kann die Sammlung von „Schmiedeeisen“-Objekten und -Werkzeugen, die der Verein von der Familie Sorio gespendet erhielt, besucht werden.
Via Crosara, 7 36042 Breganze (Vicenza)
Tickets: 1,50€ - ermäßigt für Schulklassen und Gruppen.