Im Inneren präsentiert sich die Kirche mit einem rechteckigen Grundriss und einem geneigten Dach, und an der Rückwand erhebt sich der Altar. Der Altar rahmt ein mehrfarbiges Bild der Jungfrau mit dem Kind aus lokalem Stein ein.
Die Kapelle gehörte wahrscheinlich von Anfang an der wohlhabenden Familie der Grafen Torniero, die zahlreiche Ländereien und eine eigene Villa in Montecchio Precalcino besaßen. 1717 sendete Benedetto Torniero ein Gesuch an den Bischof von Vicenza, um die Erlaubnis zu bitten, die Heiligen Messen im Oratorium feiern zu dürfen.
Am 24. August 1718 wurde die Kapelle vom Generalvikar der Diözese geweiht. Die Kapelle war ein sehr verehrter marianischer Wallfahrtsort für die Bevölkerung, die für die Ernte, die Gesundheit von Familie und Tieren betete und das Lampenöl entnahm, um die Kranken zu salben.
Die Volksstimme spricht von Gnaden und Wundern, die durch die Fürsprache der Jungfrau erlangt wurden. An den Wänden der Kirche sind tatsächlich noch Votivgaben für erhaltene Gnaden sichtbar.