Die ersten Nachrichten über das Gebäude stammen aus dem Pastoralbesuch des Bischofs Barbaro im Jahr 1456. Damals war die Kirche St. Zeno eine Kapelle, die der Pfarrei St. Maria in Colognola unterstellt war. Die ursprüngliche Kirche wurde 1765 abgerissen und 1770 in der heutigen Form wieder aufgebaut. Die Errichtung zur Pfarrei geht auf den 12. April 1920 zurück.
Derzeit präsentiert sich das Gebäude mit einer Giebel-Fassade im neoklassizistischen Stil, und der Glockenturm ist an die westliche Seite der Kirche angebaut. Der Grundriss ist einseitig rechteckig mit vier Seitenkapellen, das Presbyterium ist quadratisch und um zwei Stufen erhöht, endet mit einer halbrunden Apsis. Die Innenansichten sind durch ionische Pilaster gegliedert, die mit einem profilierten Architrav gekrönt sind und mit Statuen und Gemälden geschmückt sind. Das Kirchenschiff wird von einer Decke aus Schilfrohr mit einem zentralen Fresko der Himmelfahrt der Madonna, geschaffen von den Malern G. Miolato und F. Rigodanzo in den Jahren 1915-16, bedeckt.
Das Presbyterium wird von einem Kreuzgewölbe mit Engeln und farbigen Rahmen geschmückt; pflanzliche Ornamente prägen die Apsiskalotte.
Der Boden des Schiffs ist mit farbigen Zementfliesen gestaltet; der Boden des Presbyteriums ist mit Platten aus rotem Veroneser Marmor und weißem Marmor verkleidet. Die Dachkonstruktion ist zwei schalig mit tragenden Holzkonstruktionen und einer Bedachung aus Ziegeln.
An der neoklassizistischen Fassade umrahmen vier ionische Pilaster das rechteckige Eingangsportal, das von einer kleinen Treppe vorgeführt und von einem von profilierten Lünetten gestützten Giebel überragt wird. Weiter oben beleuchtet ein quadrates Fenster das Innere des Gebäudes. Der Giebel ist leicht vorstehend.