Die Kirche, die als Kapuziner bekannt ist, auch bekannt als S. Maria Fossa Dragone, befindet sich im Inneren des kommunalen Friedhofs.
Die Kirche steht an der Achse der alten römischen Straße Postumia auf der Verbindung Soave-Monteforte-San Bonifacio. Sie hat einen romanischen Baustil und verdankt ihren Namen dem heute verschwundenen Kloster der Kapuziner, die hier von 1568 bis 1769 lebten.
Sie wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts im armen romanischen Stil erbaut und erlitt im Laufe der Jahrhunderte mehrere strukturelle Veränderungen. Die ersten bedeutenden Umbauten fanden in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts statt, die ihr das heutige Aussehen gaben. Die Fassade ist schlicht, mit einem Satteldach und einer gotischen Tür, über der ein runder Fensteröffnungsrahmen sitzt; die Südwand hingegen trägt einen Sonnenstand.
Das Innere präsentiert sich mit einem einheitlichen Raum, der mit dem Triumphbogen endet, der zum Altarraum führt.
Die Innenwände wurden überwiegend in byzantinischem Stil frescoed, und der Portalrahmen aus Marmor wurde neu gestaltet. Interessant sind die Freskenzyklen, die an allen Wänden zu finden sind, mit Ausnahme der südlichen Wand; sie stammen aus verschiedenen Epochen und lassen sich ins 14., 15. und 16. Jahrhundert datieren.
In dieser Kirche befand sich das bemerkenswerte Bildnis der "Madonna del Drago", eine Holzskulptur aus dem 15. Jahrhundert, die jetzt in der Pfarrkirche aufbewahrt wird.
Der Name Fossa Dragone scheint von einer lokalen Legende zu stammen, laut der die Madonna die Bevölkerung von der Anwesenheit eines Drachen befreite, der sie terrorisierte. Deshalb wurde ein Bildnis der betenden Heiligen Jungfrau, die einen Drachen unter ihren Füßen hält, in Holz geschnitzt.
Tatsächlich ist der Drache nichts anderes als das Symbol einer realen Angst, nämlich der Überflutungen des Alpone, eines reißenden Baches, der in der Vergangenheit mehrfach für Verwüstungen verantwortlich war: ein Risiko, das auch heute nicht ganz gebannt zu sein scheint.